Adelaide ermittelt
Nachdem die 83-jährige Adelaide einen Brand in ihrem Haus verursacht hat, brennt dieses bis auf die Grundmauern nieder. Da man sie anschließend für nicht mehr ganz zurechnungsfähig hält, soll sie gemeinsam mit ihrem geliebten Dackel Broderick in ein Seniorenheim ziehen. Adelaide sieht das natürlich ganz anders und handelt mit dem Betreiber eine zweiwöchige Bewährungsphase aus: Wenn sie beweist, dass sie noch alleine zurechtkommt, darf sie anschließend wieder selbstständig wohnen.
...Blöd nur, dass Hunde im Seniorenheim nicht erlaubt sind. Und Adelaides eher mäßig talentiertes Versteckspiel mit Broderick bringt sie direkt in Gefahr, ihren ersten Strike zu kassieren. Als dann auch noch ihre Zimmernachbarin mitten in der Nacht stirbt, ist Adelaide überzeugt: Das kann kein natürlicher Tod gewesen sein! Kurzerhand beginnt sie daher selbst zu ermitteln. Dabei bringt sie mit ihren Nachforschungen nach und nach so ziemlich jeden im Seniorenheim gegen sich auf – sogar ihren neu gewonnenen, herzensguten Großneffen, der ausgerechnet Polizist ist...
„Three Willows: Mord und Häkeldeckchen“ ist für mich vor allem ein unterhaltsamer Wohlfühlkrimi mit einer wunderbar gemütlichen Atmosphäre. Die Bewohner und das Seniorenheim selbst gaben der Geschichte viel Wärme und Charme. Obwohl Adelaide so viel Chaos stiftete, freundete sie sich doch mit der ein oder anderen Figur an und es entstand im Handlungsverlauf eine Freundesgruppe verschiedenster Menschen, die sich gegenseitig unterstützte, was wirklich herzig war.
Katie Kento mag ich als Autorin zudem sehr gerne. Ihr Schreibstil ist angenehm und liest sich für mich wunderbar leicht. Besonders gefreut habe ich mich über die vielen kleinen Anekdoten und Anspielungen rund um Agatha Christie. Da Adelaide sich für eine Art Miss Marple hielt, war das für mich ein schönes Extra und hat sehr gut zur Geschichte gepasst.
Mit Adelaide selbst hatte ich allerdings nicht immer so viel Geduld. Ich fand es teilweise ziemlich anstrengend, dass sie im Grunde jeden Menschen in ihrem Umfeld des Mordes verdächtigte und dabei nicht immer besonders viel nachzudenken schien. Auch der eigentliche Fall war für mich recht schnell durchschaubar. Wer hinter allem steckt und auch was dahintersteckt, war mir relativ früh klar, weshalb der Krimi für mich weniger vom Miträtseln als vielmehr von seinen Figuren und der Atmosphäre lebte.
Trotzdem hatte ich insgesamt viel Spaß mit der Geschichte. Es gab einige ulkige Momente, liebenswerte Figuren und jede Menge gemütliche Cozy-Crime-Vibes. Und natürlich sorgte auch Broderick, Adelaides Dackel, für zusätzlichen Charme, sodass ich mich beim Lesen einfach wohl gefühlt habe.
„Three Willows: Mord und Häkeldeckchen“ ist damit für mich ein süßer und unterhaltsamer Wohlfühlkrimi, auch wenn der Fall etwas zu durchschaubar war. Ich würde trotz meiner Kritik an Adelaides Ermittlungsweise definitiv wieder zu einem weiteren Band greifen und wäre gespannt, welche Fälle sie und Broderick als Nächstes lösen.
...Blöd nur, dass Hunde im Seniorenheim nicht erlaubt sind. Und Adelaides eher mäßig talentiertes Versteckspiel mit Broderick bringt sie direkt in Gefahr, ihren ersten Strike zu kassieren. Als dann auch noch ihre Zimmernachbarin mitten in der Nacht stirbt, ist Adelaide überzeugt: Das kann kein natürlicher Tod gewesen sein! Kurzerhand beginnt sie daher selbst zu ermitteln. Dabei bringt sie mit ihren Nachforschungen nach und nach so ziemlich jeden im Seniorenheim gegen sich auf – sogar ihren neu gewonnenen, herzensguten Großneffen, der ausgerechnet Polizist ist...
„Three Willows: Mord und Häkeldeckchen“ ist für mich vor allem ein unterhaltsamer Wohlfühlkrimi mit einer wunderbar gemütlichen Atmosphäre. Die Bewohner und das Seniorenheim selbst gaben der Geschichte viel Wärme und Charme. Obwohl Adelaide so viel Chaos stiftete, freundete sie sich doch mit der ein oder anderen Figur an und es entstand im Handlungsverlauf eine Freundesgruppe verschiedenster Menschen, die sich gegenseitig unterstützte, was wirklich herzig war.
Katie Kento mag ich als Autorin zudem sehr gerne. Ihr Schreibstil ist angenehm und liest sich für mich wunderbar leicht. Besonders gefreut habe ich mich über die vielen kleinen Anekdoten und Anspielungen rund um Agatha Christie. Da Adelaide sich für eine Art Miss Marple hielt, war das für mich ein schönes Extra und hat sehr gut zur Geschichte gepasst.
Mit Adelaide selbst hatte ich allerdings nicht immer so viel Geduld. Ich fand es teilweise ziemlich anstrengend, dass sie im Grunde jeden Menschen in ihrem Umfeld des Mordes verdächtigte und dabei nicht immer besonders viel nachzudenken schien. Auch der eigentliche Fall war für mich recht schnell durchschaubar. Wer hinter allem steckt und auch was dahintersteckt, war mir relativ früh klar, weshalb der Krimi für mich weniger vom Miträtseln als vielmehr von seinen Figuren und der Atmosphäre lebte.
Trotzdem hatte ich insgesamt viel Spaß mit der Geschichte. Es gab einige ulkige Momente, liebenswerte Figuren und jede Menge gemütliche Cozy-Crime-Vibes. Und natürlich sorgte auch Broderick, Adelaides Dackel, für zusätzlichen Charme, sodass ich mich beim Lesen einfach wohl gefühlt habe.
„Three Willows: Mord und Häkeldeckchen“ ist damit für mich ein süßer und unterhaltsamer Wohlfühlkrimi, auch wenn der Fall etwas zu durchschaubar war. Ich würde trotz meiner Kritik an Adelaides Ermittlungsweise definitiv wieder zu einem weiteren Band greifen und wäre gespannt, welche Fälle sie und Broderick als Nächstes lösen.