Angenehmer Schreibstil und etliche Überzeichnungen
Buchmeinung zu Katie Kento – »Three Willows: Mord und Häkeldeckchen«
»Three Willows: Mord und Häkeldeckchen« ist ein Kriminalroman von Katie Kento, der 2026 bei between pages by Piper erschienen ist.
Zum Autor:
Katie Kento, geboren 1983 in NRW, schreibt seit ihrem neunten Lebensjahr. Nach ihrem Bachelor in Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten Literatur und Medien schloss sie ihren Master in Integrated Media ab und arbeitete anschließend in einem Hamburger Verlagshaus. Inzwischen lebt und schreibt die Autorin in Oldenburg.
Zum Inhalt:
Nachdem die 83-jährige Adelaide Peel aus Versehen ihr Haus niedergebrannt hat, bleibt ihr keine Wahl, als mit ihrem Rauhaardackel Broderick in das Seniorenheim Three Willows zu ziehen. Eigentlich will sie nur ihre Ruhe, doch dann ermittelt sie in einem Mordfall.
Meine Meinung:
Der Einstieg in dieses Buch ist mir leicht gefallen, weil Adelaide Peel trotz ihrer Grantigkeit sympathisch wirkt. Ihr erklärtes Ziel ist es, möglichst bald aus diesem Gefängnis, so empfindet Adelaide Peel das Seniorenheim, entlassen zu werden. In diesem Seniorenheim trifft sie auf diverse andere Senioren, die durchweg einen Spleen haben und zumindest leicht überzeichnet wirken. Ein Lichtblick ist die Pflegerin Nola mit ihrer fast fünfjährigen Tochter Marigold, die sehr sympathisch wirken. Ihr Großneffe Oliver, ein Polizist, hat sie in dem Seniorenheim untergebracht, und wird von Adelaide weitgehend ignoriert. Die Figur Oliver hat mir überhaupt nicht gefallen, weil sie wie eine überzeichnete Karikatur wirkt. Der Schreibstil ist angenehm und mit Humor durchsetzt. Die Gespräche zwischen Marigold und Adelaide sind ein Höhepunkt des Titels. Die Handlung konnte mich dagegen nicht überzeugen. Weitere Unfälle und auch Tote bringen die Ermittlerin Adelaide auf Touren, zumal sie von diversen Personen Unterstützung erhält. Adelaide ermittelt mit mehr Enthusiasmus als Talent und ist bei der Wahl ihrer Mittel nicht zurückhaltend. Die Folge sind hanebüchende Abläufe und Slapstickeinlagen, die teilweise schon unterhaltsam sind. Nach einigen Fehlversuchen gelingt es Adelaide dann doch den Täter zu überführen. Das Happy End passt gut zur Geschichte und stimmt mich versöhnlich.
Fazit:
Dieser Cosy Crime hat seine Stärken in einem angenehmen Schreibstil und einigen liebevoll gezeichneten Figuren. Die meisten Figuren sind aber ebenso wie die Handlung ziemlich überdreht und haben mich nicht überzeugt. Deshalb bewerte ich den Titel mit drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).
»Three Willows: Mord und Häkeldeckchen« ist ein Kriminalroman von Katie Kento, der 2026 bei between pages by Piper erschienen ist.
Zum Autor:
Katie Kento, geboren 1983 in NRW, schreibt seit ihrem neunten Lebensjahr. Nach ihrem Bachelor in Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten Literatur und Medien schloss sie ihren Master in Integrated Media ab und arbeitete anschließend in einem Hamburger Verlagshaus. Inzwischen lebt und schreibt die Autorin in Oldenburg.
Zum Inhalt:
Nachdem die 83-jährige Adelaide Peel aus Versehen ihr Haus niedergebrannt hat, bleibt ihr keine Wahl, als mit ihrem Rauhaardackel Broderick in das Seniorenheim Three Willows zu ziehen. Eigentlich will sie nur ihre Ruhe, doch dann ermittelt sie in einem Mordfall.
Meine Meinung:
Der Einstieg in dieses Buch ist mir leicht gefallen, weil Adelaide Peel trotz ihrer Grantigkeit sympathisch wirkt. Ihr erklärtes Ziel ist es, möglichst bald aus diesem Gefängnis, so empfindet Adelaide Peel das Seniorenheim, entlassen zu werden. In diesem Seniorenheim trifft sie auf diverse andere Senioren, die durchweg einen Spleen haben und zumindest leicht überzeichnet wirken. Ein Lichtblick ist die Pflegerin Nola mit ihrer fast fünfjährigen Tochter Marigold, die sehr sympathisch wirken. Ihr Großneffe Oliver, ein Polizist, hat sie in dem Seniorenheim untergebracht, und wird von Adelaide weitgehend ignoriert. Die Figur Oliver hat mir überhaupt nicht gefallen, weil sie wie eine überzeichnete Karikatur wirkt. Der Schreibstil ist angenehm und mit Humor durchsetzt. Die Gespräche zwischen Marigold und Adelaide sind ein Höhepunkt des Titels. Die Handlung konnte mich dagegen nicht überzeugen. Weitere Unfälle und auch Tote bringen die Ermittlerin Adelaide auf Touren, zumal sie von diversen Personen Unterstützung erhält. Adelaide ermittelt mit mehr Enthusiasmus als Talent und ist bei der Wahl ihrer Mittel nicht zurückhaltend. Die Folge sind hanebüchende Abläufe und Slapstickeinlagen, die teilweise schon unterhaltsam sind. Nach einigen Fehlversuchen gelingt es Adelaide dann doch den Täter zu überführen. Das Happy End passt gut zur Geschichte und stimmt mich versöhnlich.
Fazit:
Dieser Cosy Crime hat seine Stärken in einem angenehmen Schreibstil und einigen liebevoll gezeichneten Figuren. Die meisten Figuren sind aber ebenso wie die Handlung ziemlich überdreht und haben mich nicht überzeugt. Deshalb bewerte ich den Titel mit drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).