Grantige Ermittlerin trifft Seniorenheim

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Nachdem die 83-jährige Adelaide Peel versehentlich ihr eigenes Haus niedergebrannt hat, bleibt ihr nichts anderes übrig, als mit ihrem Rauhaardackel Broderick ins Seniorenheim Three Willows zu ziehen. Begeistert ist sie davon natürlich überhaupt nicht. Als dann kurz nach ihrer Ankunft eine Mitbewohnerin stirbt, ist für Adelaide schnell klar: Das war Mord. Also beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln – sehr zum Leidwesen der anderen Bewohner.

Mit Adelaide musste ich am Anfang erst einmal warm werden. Mit ihrer grantigen Art war sie mir zunächst nicht unbedingt sympathisch. Das hat sich aber ziemlich schnell geändert und irgendwann hatte ich sie genauso ins Herz geschlossen wie die vielen skurrilen Bewohner des Seniorenheims. Gerade die unterschiedlichen Charaktere und der trockene Humor haben mir richtig gut gefallen und mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.

Ein paar kleine Kritikpunkte gab es für mich trotzdem. Zwischendurch hatte die Geschichte ein paar Längen und auch das Ende zog sich etwas. Außerdem wurde der Running Gag um Brodericks Blähungen meiner Meinung nach etwas zu oft aufgegriffen. Anfangs war das noch witzig, irgendwann war es einfach nur noch zu viel.

Trotzdem hat mich der Cosy Crime insgesamt gut unterhalten. Die Mischung aus ungewöhnlicher Ermittlerin, liebenswerten Figuren und einer guten Portion Humor macht einfach Spaß. Wer humorvolle Krimis mit skurrilen Charakteren mag, sollte sich Three Willows: Mord und Häkeldeckchen auf jeden Fall einmal anschauen.