Leg Dich nicht mit Adelaide an – leichter Cosy Crime im Altenheim

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Darum geht es:
Adelaide Peel nimmt kein Blatt vor den Mund, selbst als sie gezwungenermaßen in das Altersheim Three Willows einzieht. Dabei ist sie eine robuste 83-jährige Dame und noch lange nicht auf Hilfe angewiesen. Schließlich begleitet sie ja auch ihr Rauhaardackel Broderick, der zugegebenermaßen einige Wehwehchen hat, schon seit einiger Zeit. Doch ihr Haus ist abgebrannt und sie benötigt eine Unterkunft – nur für die nächsten zwei Wochen, so handelt sie es aus. Doch als im Nebenzimmer eine Bewohnerin stirbt, juckt ihre kriminalistische Spürnase, die sie durch das Lesen unzähliger Kriminalromane trainiert hat. Da geht etwas nicht mit rechten Dingen zu in Three Willows und so beginnt sie zu ermitteln. Unterstützung findet sie nicht nur in ihrem Großneffen, der geschickterweise Polizist ist, sondern auch in einigen Bewohnern.

Mein Eindruck:
Mit Adelaide sollte man sich nicht anlegen, sie weiß genau, was sie will: nicht in Three Willows sein. Ein skurriler und ein widerspenstiger Charakter, dem zu folgen einfach Spaß macht. Der arme Hund Broderick scheint dagegen mit all den gesundheitlichen Einschränkungen leben zu müssen, die die Autorin der alten Damen nicht zumuten wollte. Die Figuren sind alle in ihren besonderen Eigenheiten gut zu erkennen und man muss sie einfach mögen. So verzeiht man auch die Irrungen und Wirrungen, die die Ermittlungen nehmen und die eher unterschwellige Spannung.

Fazit:
Witzig und unterhaltsam, sympathische Charaktere und ein (etwas) offensichtliches Ende. Wer den Donnerstagsmordclub mochte, findet hier eine ähnliche Geschichte - an das Original kommt sie aber nicht heran.