Mysteriöse Geschehnisse im Seniorenstift

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Adelaide Peel ist mit ihrem Dackel Broderick kurzfristig ohne Bleibe und wird deshalb in dem Seniorenstift Three Willows untergebracht. Natürlich sind Hunde dort verboten, doch ohne ihren Broderick geht sie nirgendwohin. Außerdem will sie auch ganz schnell wieder aus diesem Heim verschwinden. Was sie in der ersten Nacht hört, macht sie allerdings sehr stutzig, denn es hört sich so an, als ob im Nebenzimmer jemand umgebracht wird. Dort wohnt die Gründerin Hazel Ward und die ist am nächsten Morgen tot. Natürlich ist Adelaide davon überzeugt, dass es sich um Mord handelt, doch keiner glaubt ihr. Natürlich macht sich die selbsternannte Chefermittlerin an die Arbeit. Ob ihr Großneffe, der Versager, Oliver, der Polizist ist, dabei helfen kann glaubt sie nicht, also macht sie sich mit Broderick auf den Weg Spuren zu suchen.
Der Krimi „Three Willows – Mord und Häkeldeckchen“ spielt in einem englischen Seniorenstift und hat als Hauptperson die 83-jährige Adelaide Peel mit ihrem Rauhaardackel Broderick. Auf dem Cover ist eine Szene dargestellt, die die Villa betrifft in der Adelaide und die anderen Senioren zu Hause sind. Diese Adelaide ist eine sehr ruppige Dame, die sich aber auch mit jedem anlegt und eigentlich auch keinen mag. Die Autorin benutzt diese Darstellung auch, um deutlich zu machen, warum alle Bewohner und Mitarbeiter in dem Seniorenwohnheim verdächtigt werden einen Mord begangen zu haben. Da ihr keiner glaubt, macht sie sich halt selbst auf die Socke und schnüffelt herum. Die Autorin hat aber auch noch andere interessante Figuren beschrieben, wie z.B. Oliver ihr Großneffe. Er wird als ein bisschen leichtgläubig und unbeholfen dargestellt, was in seiner unbeholfenen Liebe zu Nola Jelani gipfelt. Doch diese Nola hat eine 4-jährige Tochter Merigold und der gelingt es im Laufe des Krimis die harte Schale Adelaides langsam aufzubrechen. Die Darstellungen der Bewohner der Villa ist der Autorin gut gelungen, obwohl es mir anfangs nicht leicht gefallen ist die ganzen Personen einzuordnen. Die Spannung ist langsam aufgebaut und gut bis zum Ende entwickelt.
Ich fand das Lesen dieses Krimis anfangs sehr anstrengend und ich habe einige Zeit gebraucht mich in diesem Krimi zurecht zu finden. Im Lauf der Handlung wurde es allerdings immer besser. Ein ungewöhnlicher englischer Cosy Krim, der hier vorliegt, aber er wird schon einige Freunde finden.