Rüstige Rentnerin ermittelt
Der Krimi "Three Willows: Mord und Häkeldeckchen" (Piper) von Katie Kento handelt von der 83-jährigen Seniorin Adelaide Peel, die versucht, mysteriöse Vorfälle im Seniorenheim aufzudecken.
Das Cover ist passend gewählt und macht klar, dass es sich um einen Cosy-Krimi handelt. Es zeigt den Schauplatz der Geschichte sowie Miss Peels treuen Gefährten, den Rauhaardackel Broderick.
Gegen ihren Willen kommt Adelaide ins Seniorenheim, nachdem sie ihr Haus zum Schutz vor vermeintlichen Einbrechern in Brand gesetzt hat, und möchte dieses schnellstmöglich wieder verlassen. Sie wittert überall Verbrechen und ergreift entsprechende Vorsichtsmaßnahmen. Als leidenschaftliche Krimileserin hält sie sich für eine erfahrene Kriminologin und nimmt die Ermittlungen kurzerhand selbst in die Hand, als niemand ihr glauben schenken wollte, dass Fremdeinwirkung bei sich plötzlich häufenden Unfällen im Seniorenheim im Spiel ist. Im Zuge der Ermittlungen spannt sie ihren Großneffen Oliver sowie andere Heimbewohner in ihre Pläne ein. Schaffen sie es gemeinsam die mysteriösen Vorfälle aufzudecken?
Adelaide ist eine rüstige Rentnerin, die es faustdick hinter den Ohren hat. Sie ist grantig, beschuldigt alle auf Basis skurriler Theorien und hält alle anderen für unfähig. Trotz ihrer harten Schale entwickelt sie doch noch einen weichen Kern im Laufe der Geschichte. Ihr Großneffe hingegen, der Polizist Oliver, ist naiv und sehr tollpatschig. Alle Charaktere werden in dieser Geschichte in ihren Eigenschaften überzeichnet. Die Eigenschaften sind so übertrieben dargestellt, dass ich es schon manchmal als nervig bzw. anstrengend empfunden habe, weiterzulesen. Durch die ständigen haltlosen Anschuldigungen wirkt die Geschichte auch etwas aufgeblasen und beim Lesen kam manchmal der Gedanke "Nicht schon wieder" auf. Sicherlich liegt hierin aber auch ein wenig der Witz des Ganzen. Im Großen und Ganzen ist der Krimi aber mit Herz und Charme geschrieben.
Fazit: Skurriler und herzlicher Cosy-Krimi mit einigen Längen und teils nervigen Übertreibungen bei den Eigenschaften der einzelnen Charaktere.
Das Cover ist passend gewählt und macht klar, dass es sich um einen Cosy-Krimi handelt. Es zeigt den Schauplatz der Geschichte sowie Miss Peels treuen Gefährten, den Rauhaardackel Broderick.
Gegen ihren Willen kommt Adelaide ins Seniorenheim, nachdem sie ihr Haus zum Schutz vor vermeintlichen Einbrechern in Brand gesetzt hat, und möchte dieses schnellstmöglich wieder verlassen. Sie wittert überall Verbrechen und ergreift entsprechende Vorsichtsmaßnahmen. Als leidenschaftliche Krimileserin hält sie sich für eine erfahrene Kriminologin und nimmt die Ermittlungen kurzerhand selbst in die Hand, als niemand ihr glauben schenken wollte, dass Fremdeinwirkung bei sich plötzlich häufenden Unfällen im Seniorenheim im Spiel ist. Im Zuge der Ermittlungen spannt sie ihren Großneffen Oliver sowie andere Heimbewohner in ihre Pläne ein. Schaffen sie es gemeinsam die mysteriösen Vorfälle aufzudecken?
Adelaide ist eine rüstige Rentnerin, die es faustdick hinter den Ohren hat. Sie ist grantig, beschuldigt alle auf Basis skurriler Theorien und hält alle anderen für unfähig. Trotz ihrer harten Schale entwickelt sie doch noch einen weichen Kern im Laufe der Geschichte. Ihr Großneffe hingegen, der Polizist Oliver, ist naiv und sehr tollpatschig. Alle Charaktere werden in dieser Geschichte in ihren Eigenschaften überzeichnet. Die Eigenschaften sind so übertrieben dargestellt, dass ich es schon manchmal als nervig bzw. anstrengend empfunden habe, weiterzulesen. Durch die ständigen haltlosen Anschuldigungen wirkt die Geschichte auch etwas aufgeblasen und beim Lesen kam manchmal der Gedanke "Nicht schon wieder" auf. Sicherlich liegt hierin aber auch ein wenig der Witz des Ganzen. Im Großen und Ganzen ist der Krimi aber mit Herz und Charme geschrieben.
Fazit: Skurriler und herzlicher Cosy-Krimi mit einigen Längen und teils nervigen Übertreibungen bei den Eigenschaften der einzelnen Charaktere.