Anspruchsvolle chinesische Fantasy
Schreibstil & Logik 3/5⭐
Worldbuilding & Plot 4/5⭐
Charaktere & Entwicklung 3/5⭐
Lesegefühl & Atmosphäre 3/5⭐
Li Susu ist eine Kultiviererin, die nun ihre Welt und die Welt der Menschen vor dem Damönengott retten soll. Dafür schlüpft sie in den Körper seiner unfreiwilligen Gemahlin einige Jahrhunderte zuvor und das Abenteuer nimmt seinen Lauf.
Das Buch Till the End of the Moon (Verdorbenes Herz) bezaubert durch eine wundervolle Illustrationen außen wie innen. Im Verlauf der Geschichte erhält man immer wieder emotionale Einblicke durch illustrierte Szenen.
Die chinesisch inspirierte Geschichte wird durchweg durch Fußnoten zu fremden Worten und Kulturaspekten, eine Auflistung der Charaktere sowie Beziehungen und Glossare unterstützt. Ich war wirklich sehr dankbar, dass all diese Informationen so sorgfältig aufbereitet wurden, sonst hätte ich vermutlich schnell den Faden bei der Menge an Personen, unbekannten Gegebenheiten und durch das umfassen Worldbuilding verloren. 🤓
In den Grundzügen fand ich die Idee mit dem Weltenaufbau und dem Verlauf der Geschichte außergewöhnlich faszinierend. Jedoch fand ich den Schreibstil, die Handlungen der Charaktere und Andeutungen manchmal etwas unglücklich. Durch den allwissenden, manchmal aber auch fokussierten Erzähler eröffnet sich die Geschichte eher auf Distanz.
Die Beziehungen gestalten sich um einiges komplizierter, als ich aus dem Klappentext gelesen hatte. Zudem macht es den Anschein nach einer Romantasy-Geschichte. Den ersten Band würde ich jedoch eher in leichte Dark Fantasy einordnen. Die Geschichte ist sehr viel düsterer und gewalttätiger als erwartet.
Ich bin wirklich begeistert, wie sehr die Geschichte aufbereitet wurde. Allerdings warne ich an dieser Stelle keine lockere Romantasy-Geschichte zu erwarten. Es ist viel Hintergrundwissen gefragt, welches man sich dank der Informationen nebenbei aneignen kann. Falls euch eine düstere chinesische Fantasy-Geschichte mit vielen kulturellen Aspekten und einem gewaltigen Worldbuilding in der Entstehung anspricht, greift gern zum ersten Band der Reihe von Till the End of the Moon. Der zweite Teil wird bereits Mitte Januar erscheinen.
Worldbuilding & Plot 4/5⭐
Charaktere & Entwicklung 3/5⭐
Lesegefühl & Atmosphäre 3/5⭐
Li Susu ist eine Kultiviererin, die nun ihre Welt und die Welt der Menschen vor dem Damönengott retten soll. Dafür schlüpft sie in den Körper seiner unfreiwilligen Gemahlin einige Jahrhunderte zuvor und das Abenteuer nimmt seinen Lauf.
Das Buch Till the End of the Moon (Verdorbenes Herz) bezaubert durch eine wundervolle Illustrationen außen wie innen. Im Verlauf der Geschichte erhält man immer wieder emotionale Einblicke durch illustrierte Szenen.
Die chinesisch inspirierte Geschichte wird durchweg durch Fußnoten zu fremden Worten und Kulturaspekten, eine Auflistung der Charaktere sowie Beziehungen und Glossare unterstützt. Ich war wirklich sehr dankbar, dass all diese Informationen so sorgfältig aufbereitet wurden, sonst hätte ich vermutlich schnell den Faden bei der Menge an Personen, unbekannten Gegebenheiten und durch das umfassen Worldbuilding verloren. 🤓
In den Grundzügen fand ich die Idee mit dem Weltenaufbau und dem Verlauf der Geschichte außergewöhnlich faszinierend. Jedoch fand ich den Schreibstil, die Handlungen der Charaktere und Andeutungen manchmal etwas unglücklich. Durch den allwissenden, manchmal aber auch fokussierten Erzähler eröffnet sich die Geschichte eher auf Distanz.
Die Beziehungen gestalten sich um einiges komplizierter, als ich aus dem Klappentext gelesen hatte. Zudem macht es den Anschein nach einer Romantasy-Geschichte. Den ersten Band würde ich jedoch eher in leichte Dark Fantasy einordnen. Die Geschichte ist sehr viel düsterer und gewalttätiger als erwartet.
Ich bin wirklich begeistert, wie sehr die Geschichte aufbereitet wurde. Allerdings warne ich an dieser Stelle keine lockere Romantasy-Geschichte zu erwarten. Es ist viel Hintergrundwissen gefragt, welches man sich dank der Informationen nebenbei aneignen kann. Falls euch eine düstere chinesische Fantasy-Geschichte mit vielen kulturellen Aspekten und einem gewaltigen Worldbuilding in der Entstehung anspricht, greift gern zum ersten Band der Reihe von Till the End of the Moon. Der zweite Teil wird bereits Mitte Januar erscheinen.