Packender Auftakt mit Tiefgang und chinesischer Mythologie

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
gärtnerin Avatar

Von

„Till the End of the Moon – Verdorbenes Herz“ von Teng Luo Wei Zhi ist ein fesselnder Start in eine vierteilige Fantasy-Saga. Obwohl das Buch oft im Romantasy-Genre verortet wird, steht die Liebesgeschichte erfreulicherweise nicht im Fokus. Vielmehr überzeugt die Geschichte durch eine starke Handlung: Die Protagonistin Li Susu reist 500 Jahre in die Vergangenheit, um den späteren Dämongott Tantai Jin bereits im Keim zu ersticken.
Besonders beeindruckt hat mich das Worldbuilding. Der Leser taucht tief in chinesische Bräuche sowie komplexe familiäre und politische Strukturen ein. Dank des hilfreichen Glossars und des Namensverzeichnisses findet man sich trotz der anfänglichen Namensvielfalt schnell zurecht. Der Schreibstil ist bildhaft und angenehm zu lesen, wobei Gewalt nur dort eingesetzt wird, wo sie der Handlung dient. Ein absolut überzeugender Mix aus Intrigen und Magie – ich freue mich sehr auf die Fortsetzungen!