Brutale Zeiten

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wolfram Avatar

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Die Radierungen in Militärperspektive sind sehr schön und stützen den "Historischer Roman"-Anspruch.

Der Anfang beschreibt eine Kriegsszene, zwölftausend Reiter preschen auf Infateristen zu. Man spürt förmlich das Beben der Erde und die Absurdität der Schlacht.
An brutalen Details wird nicht gespart

Auch außerhalb des Schlachtfelds geht es rauh zu. Wüste Prügeleien, gebrochene Nasen, das Recht des Stärkeren.

Man darf einen Roman erwarten, der - so deutet es ja auch der Klappentext an - uns ein Bild der Frühen Neuzeit zeichnet, das genauso ist, wie es wir uns immer vorgestellt haben: Blutig, ungerecht, tödlich.

Wenn zwischen all diesen Szenen auch noch eine gute Geschichte herausspringt, bin ich dabei.