Sehr schönes Zusammenspiel zwischen Fiktion und Historie

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arminc Avatar

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Schon das Cover des Romans macht auf die Schrecken des Krieges aufmerksam. Obgleich recht schlicht gehalten - im Stile des geschichtlichen Hintergrundes - erzeugt es dennoch die nötige Neugier.
Der Schreibstil ist sehr lebendig und wirkt überhaupt nicht wie eine reine Wiederholung historischer Fakten, sondern wird durch die Einführung fiktionaler Protagonisten sehr schön am Leben gehalten.
Der Wechsel der Lokalitäten als auch der unterschiedlichen Personen, auch der gesellschaftlichen Stände, sorgt für die entsprechende Spannung.
Ich bin sehr gespannt, wie sich Jacob weiterentwickelt und ob er sich gegenüber seinem Vater durchsetzen kann. Desweiteren wird es sehr interessant sein zu erfahren, ob Heinrich seinem Vater finanziell helfen kann und welche Idee sein Berater Moritz dazu beisteuert.
Am Ende wird das spannenste an den beiden Geschichten sein, welche Gemeinsamkeit sie verbindet und welchen Einfluss der 30jährige Krieg, hervorgerufen durch den prager Fenstersturz, auf die beiden Handlungsstränge haben wird.