düsterer historischer Roman

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chrisi100 Avatar

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Das Buchcover ist nicht spektakulär, aber es passt zum Thema des Buches. Der Schreibstil ist lebendig, anschaulich, authentisch, teilweise brutal und gut und flüssig zu lesen.
Eine Karte und eine Auflistung historischer Personen am Anfang des Buches fand ich sehr hilfreich und informativ.
Jacob ist Priesteranwärter und wird bei einem Überfall verletzt und verliert seine Familie. Das will er rächen. Man zwingt ihn in die Armee von General Mansfeld, der vor nichts zurückschreckt, zu gehen. In Pilsen lernt er Anna, die Heilerin ist, kennen. Deren Mutter wird als Hexe verfolgt und getötet.
Durch die bildhafte und authentische Darstellung werden die Schrecken und die Brutalität des Krieges hautnah spürbar. "Tinte und Schwert" ist ein guter historischer Roman, der düster und brutal ist und der aufzeigt, wie weit man geht, wenn man alles verliert.