Ein starker historischer Roman mit kleinen Längen
Ich habe „Tinte und Schwert – Verwandlung“ von Matthias Soeder, den ersten Teil eines mehrbändigen Werkes, gelesen und brauchte zunächst ein wenig Zeit, um in die Geschichte hineinzufinden. Sobald ich aber erst einmal richtig drin war, bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen.
Matthias Soeder gelingt hier ein sehr vielschichtiger historischer Roman vor dem Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges. Besonders spannend fand ich, dass man nach und nach in unterschiedliche Figuren eintaucht und sich die einzelnen Handlungsstränge Stück für Stück wie ein Puzzle zusammensetzen. Erst allmählich wird sichtbar, wie eng die Geschichten miteinander verwoben sind und auf welche Weise die Figuren schließlich aufeinandertreffen.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. An manchen Stellen empfand ich es zwar als etwas langatmig, und gerade im letzten Drittel, besonders auf den letzten etwa 100 Seiten, nimmt die Handlung plötzlich enorm an Fahrt auf. Dort hätte ich mir gewünscht, dass einige Entwicklungen mehr Raum bekommen und dafür an früherer Stelle etwas gekürzt worden wäre.
Besonders freue ich mich darauf, dass die Geschichte um Jacob und Anna weitergeht, denn ihre Entwicklung macht neugierig auf die nächsten Bände. Beeindruckt hat mich außerdem, wie ungeschönt verschiedene Themen dargestellt werden: Krieg, Verrat, Hexenverfolgung, Glaube und gesellschaftliche Machtstrukturen werden sehr eindringlich beschrieben.
Der Titel passt für mich ausgesprochen gut: „Tinte“ steht für Schrift, Bildung und Wissen, „Schwert“ für Krieg, Kampf und Gewalt – und beides wird im Roman überzeugend miteinander verwoben. Auch der Untertitel „Verwandlung“ trifft Jacobs Entwicklung sehr gut, denn er muss sich durch persönliche Krisen hindurch verändern, eigene Überzeugungen hinterfragen und innerlich wachsen.
Ich fand das alles sehr spannend erzählt, atmosphärisch gestaltet und möchte die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.
Matthias Soeder gelingt hier ein sehr vielschichtiger historischer Roman vor dem Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges. Besonders spannend fand ich, dass man nach und nach in unterschiedliche Figuren eintaucht und sich die einzelnen Handlungsstränge Stück für Stück wie ein Puzzle zusammensetzen. Erst allmählich wird sichtbar, wie eng die Geschichten miteinander verwoben sind und auf welche Weise die Figuren schließlich aufeinandertreffen.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. An manchen Stellen empfand ich es zwar als etwas langatmig, und gerade im letzten Drittel, besonders auf den letzten etwa 100 Seiten, nimmt die Handlung plötzlich enorm an Fahrt auf. Dort hätte ich mir gewünscht, dass einige Entwicklungen mehr Raum bekommen und dafür an früherer Stelle etwas gekürzt worden wäre.
Besonders freue ich mich darauf, dass die Geschichte um Jacob und Anna weitergeht, denn ihre Entwicklung macht neugierig auf die nächsten Bände. Beeindruckt hat mich außerdem, wie ungeschönt verschiedene Themen dargestellt werden: Krieg, Verrat, Hexenverfolgung, Glaube und gesellschaftliche Machtstrukturen werden sehr eindringlich beschrieben.
Der Titel passt für mich ausgesprochen gut: „Tinte“ steht für Schrift, Bildung und Wissen, „Schwert“ für Krieg, Kampf und Gewalt – und beides wird im Roman überzeugend miteinander verwoben. Auch der Untertitel „Verwandlung“ trifft Jacobs Entwicklung sehr gut, denn er muss sich durch persönliche Krisen hindurch verändern, eigene Überzeugungen hinterfragen und innerlich wachsen.
Ich fand das alles sehr spannend erzählt, atmosphärisch gestaltet und möchte die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.