Ganz anders als erwartet

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evawey Avatar

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Bei Tinte und Schwert - Verwandlung von Matthias Soeder handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie.
Es geht zum einen um den jungen Priesteranwärter Jacob Wolffen, der nach einem brutalen Überfall von Soldaten verschleppt wird und gezwungen wird, als Soldat zu dienen. Als er knapp dem Tod entkommt, findet er seine göttliche Bestimmung: Rache an dem Leutnant und seiner Gruppe, die seine Familie auf dem Gewissen hat. Hilfe bekommt er dabei von der jungen Heilerin Anna Dillenberger, die ihn mit Mut und Verstand unterstützt.

Das Cover hat mich direkt angesprochen, es passt sehr gut zur Geschichte. Mit den historischen Daten hat sich der Autor sehr viel Mühe gegeben und gut recherchiert, dieser Teil ist sehr authentisch. Was die Geschichte für mich persönlich leider aber auch trocken macht. Nach einem guten Anfang wird das Buch durch das Sachliche doch recht langatmig, eine wirkliche Spannung baut sich nicht auf. Auch die Personen bleiben ziemlich flach und viele Entscheidungen kann ich auch überhaupt nicht nachvollzeihen. Für die gute Recherchearbeit und den an sich angenehmen Schreibstil vergebe ich wohlwollende drei Sterne, jedoch werde ich die beiden nachfolgenden Teile nicht lesen. Leider nicht mein Buch.