Hart und grausam, aber auch mutig und kämpferisch
Das Buch "Tinte und Schwert. Verwandlung" von Matthias Soeder bietet in Roman-Form einen eindrucksvollen und sehr bildgewaltigen Einblick in die grausame Zeit des 30-Jährigen Krieges.
Im Jahr 1618 möchte der junge Jacob Wolffen sein Leben der Kirche widmen und als Priesteranwärter die Hilfe für andere Menschen in diesen schwierigen Zeiten in den Mittelpunkt seines Schaffens stellen. Das er damit ausgerechnet in Zeiten der immer größer werdenden Aggressionen der Glaubensrichtungen Katholizismus und Protestantismus diesen Weg einschlägt ist ihm anfänglich gar nicht bewusst. Das ändert sich schlagartig, als beinahe seine gesamte Familie vom grausamen Leutnant von Hohenfels getötet wird. Jacob selber wird zum Dienst in der Gefolgschaft des für die Protestanten kämpfenden Adeligen gezwungen und erkennt seine Bestimmung, die ihn in einen Zwiespalt zwischen christlichem Glauben und Blutrache führt.
Der Autor Matthias Soeder erzählt anschaulich, teils an wahren, überlieferten Begebenheiten orientiert, teils mit künstlerischer Freiheit fiktiv entwickelt, die brutalen Lebensbedingungen, die im 17. Jahrhundert für lange Zeit das Leben der Menschen bestimmt und tausende Unschuldige in en Tod geführt haben. Er erzählt aber auch von der Hoffnung auf Gerechtigkeit und List, die zum Erreichen dieser Gerechtigkeit nötig sein kann.
"Tinte uns Schwert. Verwandlung" ist sehr gut lesbar und entführt den Leser in dunkle Zeiten. Das Buch macht Lust auf die hoffentlich bald kommenden Fortsetzungen.
Im Jahr 1618 möchte der junge Jacob Wolffen sein Leben der Kirche widmen und als Priesteranwärter die Hilfe für andere Menschen in diesen schwierigen Zeiten in den Mittelpunkt seines Schaffens stellen. Das er damit ausgerechnet in Zeiten der immer größer werdenden Aggressionen der Glaubensrichtungen Katholizismus und Protestantismus diesen Weg einschlägt ist ihm anfänglich gar nicht bewusst. Das ändert sich schlagartig, als beinahe seine gesamte Familie vom grausamen Leutnant von Hohenfels getötet wird. Jacob selber wird zum Dienst in der Gefolgschaft des für die Protestanten kämpfenden Adeligen gezwungen und erkennt seine Bestimmung, die ihn in einen Zwiespalt zwischen christlichem Glauben und Blutrache führt.
Der Autor Matthias Soeder erzählt anschaulich, teils an wahren, überlieferten Begebenheiten orientiert, teils mit künstlerischer Freiheit fiktiv entwickelt, die brutalen Lebensbedingungen, die im 17. Jahrhundert für lange Zeit das Leben der Menschen bestimmt und tausende Unschuldige in en Tod geführt haben. Er erzählt aber auch von der Hoffnung auf Gerechtigkeit und List, die zum Erreichen dieser Gerechtigkeit nötig sein kann.
"Tinte uns Schwert. Verwandlung" ist sehr gut lesbar und entführt den Leser in dunkle Zeiten. Das Buch macht Lust auf die hoffentlich bald kommenden Fortsetzungen.