Zwischen Glaube und Rache
Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Besonders die Figuren haben mich schnell gepackt, vor allem Jacob. Man bewundert Jacob schnell, weil er so vielen Menschen helfen möchte und ein starkes Mitgefühl für andere hat. Wenn man Jacob am Anfang mit dem späteren Verlauf vergleicht, ist die Veränderung wirklich bemerkenswert aber genau diese Charakterentwicklung die wir mitverfolgen zeigt meiner Meinung nach seine Vielschichtigkeit. Auch Anna fand ich interessant. Bei ihr hat man relativ schnell das Gefühl, dass sie später noch etwas Großes vollbringen wird. Nachdem ihre Mutter festgenommen wurde, deutet sich schon ein Wendepunkt in ihrer Geschichte an. Als die beiden schließlich aufeinandertreffen, hat mir das richtig gut gefallen. Da merkt man auch wieder, dass in Jacob eigentlich ein guter Mensch steckt und dass er vermutlich ein wirklich guter Priester geworden wäre. Ein Charakter, mit dem ich dagegen überhaupt nicht warm geworden bin, ist Heinrich. Ehrlich gesagt fand ich ihn von Anfang an unsympathisch, und mit jeder Szene wurde er für mich noch schlimmer. Was ihn wahrscheinloch doch zu einem guten Antagonisten macht.....
Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Man merkt in vielen Szenen, wie viel der Autor recherchiert hat. Egal ob es um die historischen Hintergründe, die Bräuche oder das Leben der Menschen zu dieser Zeit geht. Das wirkt alles sehr stimmig und macht die Geschichte noch glaubwürdiger und realistischer.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Man merkt in vielen Szenen, wie viel der Autor recherchiert hat. Egal ob es um die historischen Hintergründe, die Bräuche oder das Leben der Menschen zu dieser Zeit geht. Das wirkt alles sehr stimmig und macht die Geschichte noch glaubwürdiger und realistischer.