Brutale Dystopie mit einer beeindruckend starken Heldin
Dystopien habe ich schon immer gerne gelesen. Deshalb konnte ich an "To Cage a Wild Bird - Verlier dein Leben. Oder dein Herz." von Brooke Fast nicht vorbeigehen.
In Dividium wird jedes kleine Verbrechen mit lebenslanger Haft vergolten. Doch meist endet diese schon nach kurzer Zeit mit dem Tod, da Menschen für viel Geld Jagd auf die Gefangenen machen dürfen. Klingt brutal, aber auch sehr spannend, vor allem, da mit Raven eine ganz besondere Figur im Gefängnis landet. Eine erfolgreiche Kopfgeldjägerin, die etliche Menschen diesem tödliche Schicksal zugeführt hat, setzt alles daran ihren kleinen Bruder von dort zu befreien.
Die persönliche Ebene von "To Cage a Wild Bird" hat mir in weiten Teilen richtig gut gefallen. Ich mochte Raven trotz ihrer düsteren Vergangenheit sehr gerne und konnte mich gut in ihre Gefühlswelt hineinfinden. Ihre Sorge um ihren Bruder, die schwierigen Beziehungen zu den anderen Insassen, aber auch die Freundschaften, die sie schließt, haben mich alle überzeugt. Lediglich mit der Liebesgeschichte habe ich ein wenig gehadert. Vor allem, da mir im Angesicht der Gefahren, die Raven im Gefängnis begegnen, die körperliche Nähe einfach zu viel war.
Die gesellschaftliche Ebene der Geschichte, die mir bei Dystopien immer sehr wichtig ist, hätte für meinen Geschmack noch etwas stärker herausgearbeitet werden können. Es ist sehr deutlich, dass der Konflikt vor allem zwischen Arm und Reich stattfindet und bewusst am Leben gehalten wird. Über die politischen Intrigen, die dahinterstecken, erfährt man im Laufe der Geschichte immer mehr. Allerdings liegt der Fokus sehr oft einfach nur auf dem brutalen Geschehen im Gefängnis, sodass man über die großen Hintergründe noch nicht viel erfährt. Da kommt hoffentlich im nächsten Band noch mehr.
Den möchte ich unbedingt lesen, denn trotz der kleinen Kritikpunkte hat mich "To Cage a Wild Bird" gepackt und Raven als starke Hauptfigur überzeugt. Ich mochte ihre persönliche Entwicklung sehr und sehe hier die Stärke der Geschichte. Wem also bei Dystopien die gesellschaftliche Ebene nicht ganz so wichtig ist, dem kann ich das Buch absolut empfehlen. Allen anderen auch, wenn sie wie ich kein Problem damit haben, auf den nächsten Band für mehr Hintergründe zu warten.
In Dividium wird jedes kleine Verbrechen mit lebenslanger Haft vergolten. Doch meist endet diese schon nach kurzer Zeit mit dem Tod, da Menschen für viel Geld Jagd auf die Gefangenen machen dürfen. Klingt brutal, aber auch sehr spannend, vor allem, da mit Raven eine ganz besondere Figur im Gefängnis landet. Eine erfolgreiche Kopfgeldjägerin, die etliche Menschen diesem tödliche Schicksal zugeführt hat, setzt alles daran ihren kleinen Bruder von dort zu befreien.
Die persönliche Ebene von "To Cage a Wild Bird" hat mir in weiten Teilen richtig gut gefallen. Ich mochte Raven trotz ihrer düsteren Vergangenheit sehr gerne und konnte mich gut in ihre Gefühlswelt hineinfinden. Ihre Sorge um ihren Bruder, die schwierigen Beziehungen zu den anderen Insassen, aber auch die Freundschaften, die sie schließt, haben mich alle überzeugt. Lediglich mit der Liebesgeschichte habe ich ein wenig gehadert. Vor allem, da mir im Angesicht der Gefahren, die Raven im Gefängnis begegnen, die körperliche Nähe einfach zu viel war.
Die gesellschaftliche Ebene der Geschichte, die mir bei Dystopien immer sehr wichtig ist, hätte für meinen Geschmack noch etwas stärker herausgearbeitet werden können. Es ist sehr deutlich, dass der Konflikt vor allem zwischen Arm und Reich stattfindet und bewusst am Leben gehalten wird. Über die politischen Intrigen, die dahinterstecken, erfährt man im Laufe der Geschichte immer mehr. Allerdings liegt der Fokus sehr oft einfach nur auf dem brutalen Geschehen im Gefängnis, sodass man über die großen Hintergründe noch nicht viel erfährt. Da kommt hoffentlich im nächsten Band noch mehr.
Den möchte ich unbedingt lesen, denn trotz der kleinen Kritikpunkte hat mich "To Cage a Wild Bird" gepackt und Raven als starke Hauptfigur überzeugt. Ich mochte ihre persönliche Entwicklung sehr und sehe hier die Stärke der Geschichte. Wem also bei Dystopien die gesellschaftliche Ebene nicht ganz so wichtig ist, dem kann ich das Buch absolut empfehlen. Allen anderen auch, wenn sie wie ich kein Problem damit haben, auf den nächsten Band für mehr Hintergründe zu warten.