Einige kleinere Mängel

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mars Avatar

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Was für eine Buchankündigung! Allerdings bin ich dabei immer vorsichtig, wenn ein Buch vorab schon so dermaßen über den Klee gelobt wird.
Und vielleicht war ich darum bei der Lektüre auch kritischer als sonst. Denn insgesamt muss ich doch sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat, auch wenn es zwischendurch einige logische Fehler gab und ich hätte mir definitiv mehr Action und dafür weniger ausführliche spice Szenen gewünscht, die sich zu allem Überfluss auch noch geähnelt haben.
Raven und ihr Bruder Jed leben im unteren Sektor von Dividium und Lebensmittel sind ein rares Gut. Seit dem Tod der Eltern kümmert sie sich als ältere Schwester um Jed, auch wenn er mittlerweile erwachsen ist.
Raven ist eine Kopfgeldjägerin und schickt ihre Beute nach Endlock. Logisch, dass es nicht gut ankommt, als sie sich auch dort einschleusen lässt, um ihren Bruder zu retten.
Ein ungerechtes Gesellschaftssystem, eine kleine Schicht, die alle und alles kontrolliert und die tödliche Jagden auf Menschen ausrichtet - da darf man gar nicht näher drüber nachdenken. So manches Mal wurde ich an die Methoden der Nationalsozialisten erinnrt.
Zwischendurch hatte das Buch leider immer wieder einige "Durststrecken" und Fehler, aber das Ende war dann wieder spannend.