Enttäuschend wenig Spannung und viel Spice
«To Cage a Wild Bird – Verlier dein Leben. Oder dein Herz.» ist das Dystopie-Romance-Debüt und Reihenauftakt der Booktokerin und Autorin Brooke Fast.
Es ist eine dystopische Welt, in der die Oberschicht im Wohlstand lebt, während im Unteren Sektor Armut und Hungersnot herrscht. Die 23-jährigen Kopfgeldjägerin Raven tut alles, um ihren kleiner Bruder zu beschützen, seit ihre Eltern gestorben sind. Als er in die Haftanstalt Endlock gesperrt wird, plant Raven einen Fluchtplan, um sein Leben zu retten – denn Gefängnisinsassen werden zum Vergnügen der Oberschicht und für Credits gejagt und getötet. Raven ist unglaublich tapfer und entschlossen, wenn es um ihren kleinen Bruder geht. Sie stellt auch unter Beweis, dass sie keine herzlose Kopfgeldjägerin ist, sondern heldenhaft und selbstlos agiert, wenn es darauf ankommt. Die Zeit in Endlock ist für Raven eine prägende Grenzerfahrung in Vertrauen, Freundschaft und Überlebenskampf, die ihr Leben auf den Kopf stellt.
Unter den harten Bedienungen und der Angst, jederzeit gejagt, entlarvt und getötet zu werden, wollte Brooke Fast wahrscheinlich intensive Spice-Szenen erzeugen, die in der zweiten Hälfte übermäßig zunehmen und explizit beschrieben werden. Leider wurde es dadurch nur noch anstrengend. Es kommt kaum noch Spannung auf, obwohl der Beginn noch vielversprechend war. Wachmann Vale verfolgt auch eigene Ziele, aber so überraschend und geheimnisvoll es für Raven ist, so enttäuschend und vorhersehbar für mich. Hier stimmte die Mischung und die Dynamik einfach gar nicht. Die Muster ähneln sich und es fühlt sich wie ein nicht gelungener Abklatsch an. Nicht vergleichbar mit «Die Tribute von Panem», wo man bei den Hungerspielen wirklich mitfiebern konnte.
Der Schreibstil jedoch ist flüssig, die Prämisse erstmal spannend, aber was daraus gemacht wurde, konnte mich nicht packen. Für mich war es leider eine oberflächliche Enttäuschung, abgesehen vielleicht vom Found Family-Trope, die den Fokus auf Spice legt.
Es ist eine dystopische Welt, in der die Oberschicht im Wohlstand lebt, während im Unteren Sektor Armut und Hungersnot herrscht. Die 23-jährigen Kopfgeldjägerin Raven tut alles, um ihren kleiner Bruder zu beschützen, seit ihre Eltern gestorben sind. Als er in die Haftanstalt Endlock gesperrt wird, plant Raven einen Fluchtplan, um sein Leben zu retten – denn Gefängnisinsassen werden zum Vergnügen der Oberschicht und für Credits gejagt und getötet. Raven ist unglaublich tapfer und entschlossen, wenn es um ihren kleinen Bruder geht. Sie stellt auch unter Beweis, dass sie keine herzlose Kopfgeldjägerin ist, sondern heldenhaft und selbstlos agiert, wenn es darauf ankommt. Die Zeit in Endlock ist für Raven eine prägende Grenzerfahrung in Vertrauen, Freundschaft und Überlebenskampf, die ihr Leben auf den Kopf stellt.
Unter den harten Bedienungen und der Angst, jederzeit gejagt, entlarvt und getötet zu werden, wollte Brooke Fast wahrscheinlich intensive Spice-Szenen erzeugen, die in der zweiten Hälfte übermäßig zunehmen und explizit beschrieben werden. Leider wurde es dadurch nur noch anstrengend. Es kommt kaum noch Spannung auf, obwohl der Beginn noch vielversprechend war. Wachmann Vale verfolgt auch eigene Ziele, aber so überraschend und geheimnisvoll es für Raven ist, so enttäuschend und vorhersehbar für mich. Hier stimmte die Mischung und die Dynamik einfach gar nicht. Die Muster ähneln sich und es fühlt sich wie ein nicht gelungener Abklatsch an. Nicht vergleichbar mit «Die Tribute von Panem», wo man bei den Hungerspielen wirklich mitfiebern konnte.
Der Schreibstil jedoch ist flüssig, die Prämisse erstmal spannend, aber was daraus gemacht wurde, konnte mich nicht packen. Für mich war es leider eine oberflächliche Enttäuschung, abgesehen vielleicht vom Found Family-Trope, die den Fokus auf Spice legt.