Gefangen in einem grausamen System
Das Leben in Dividium folgt strengen Regeln und wer dagegen verstößt, landet im brutalen Gefängnis Endlock. Dort haben wohlhabende Bürger die Möglichkeit, Jagd auf die Gefangenen zu machen und sie zu töten. Raven selbst gehört zu denen, die Verbrecher aufspüren und nach Endlock bringen. Doch als ausgerechnet ihr Bruder verhaftet wird, setzt sie alles daran, selbst in das Gefängnis zu gelangen, um ihn zu befreien. Ausgerechnet der junge Wachmann Vale scheint ihre einzige Hilfe zu sein, aber kann sie ihm wirklich vertrauen?
Der Schreibstil der Autorin hat mich von der ersten Seite an begeistert, sodass ich direkt mitten in der Geschichte war. Raven ist eine vielschichtige Protagonistin, die in ihrem jungen Leben bereits einiges durchmachen musste. Es war spannend zu verfolgen, wie sie sich im Laufe der Handlung weiterentwickelt und langsam erkennt, dass Vertrauen und Zusammenarbeit manchmal der bessere Weg sind. Mit Vale bekommt sie einen interessanten Gegenpart, der nicht nur durch unerwartete Unterstützung überzeugt, sondern auch mehr als ein Geheimnis mit sich herumträgt. Dazu kommen die sehr unterschiedlichen Nebencharaktere, die alle auf ihre eigene Weise zur Geschichte beitragen. Lediglich beim Worldbuilding hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Zwar gelingt es der Autorin, eine düstere und beklemmende Atmosphäre zu schaffen, doch ein genaueres Verständnis für die Welt von Dividium und ihre Regeln hätte das Gesamtbild für mich noch abgerundet. Das Ende ist dafür gut gelungen und macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung.
Eine spannende Dystopie mit einer starken Protagonistin, einer düsteren Grundidee und interessanten Nebencharakteren. Trotz kleiner Schwächen im Worldbuilding kann ich die Geschichte nur weiterempfehlen und würde ihr 4,5 Sterne geben.
Der Schreibstil der Autorin hat mich von der ersten Seite an begeistert, sodass ich direkt mitten in der Geschichte war. Raven ist eine vielschichtige Protagonistin, die in ihrem jungen Leben bereits einiges durchmachen musste. Es war spannend zu verfolgen, wie sie sich im Laufe der Handlung weiterentwickelt und langsam erkennt, dass Vertrauen und Zusammenarbeit manchmal der bessere Weg sind. Mit Vale bekommt sie einen interessanten Gegenpart, der nicht nur durch unerwartete Unterstützung überzeugt, sondern auch mehr als ein Geheimnis mit sich herumträgt. Dazu kommen die sehr unterschiedlichen Nebencharaktere, die alle auf ihre eigene Weise zur Geschichte beitragen. Lediglich beim Worldbuilding hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Zwar gelingt es der Autorin, eine düstere und beklemmende Atmosphäre zu schaffen, doch ein genaueres Verständnis für die Welt von Dividium und ihre Regeln hätte das Gesamtbild für mich noch abgerundet. Das Ende ist dafür gut gelungen und macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung.
Eine spannende Dystopie mit einer starken Protagonistin, einer düsteren Grundidee und interessanten Nebencharakteren. Trotz kleiner Schwächen im Worldbuilding kann ich die Geschichte nur weiterempfehlen und würde ihr 4,5 Sterne geben.