Leider viel verschenktes Potenzial
Leider hat dieses Buch mich ganz schön kämpfen lassen. Die Sprecherin des Hörbuchs macht einen guten Job, und ganz am Anfang war ich noch invested, doch inhaltlich verliert das Buch danach für mich ganz schnell an wert, sodass ich selbst mit Hörbuch immer nur ganz wenig am Stück hören/lesen konnte, weil mich die Geschichte einfach frustriert hat.
Ich meine, komm schon, Hauptfigur hat einen Bruder, der sie wie Dreck behandelt, für den sie aber ihr Leben geben würde? Wirklich? Hätte er nicht wenigstens einmal nett sein können, bevor dann rauskommt, dass das alles nur ein Missverständnis ist? Wie kommt es, das sie ihn an keiner Stelle irgendwie auch doof findet, während er so zu ihr ist?
Aber auch wenn ich der Meinung war, sie hätte ihn einfach verrotten lassen sollen, finde ich dass das als Anfang für eine Geschichte gut gewählt war. Hatte zwar auch das Gefühl, dass die Hauptfigur da ein wenig mehr Fragen hätte stellen können (sie weigert sich, was zu machen, und plötzlich ist ihr Bruder im Knast und die Leute helfen ihr nur, ihn wiederzukriegen, wenn sie die Sache macht? Seems very convenient to me), aber an sich gute Idee.
Leider geht es danach dann ganz schnell Bergab, denn wo ich auch auf Intrigen gehofft hatte, und wirkliche zwischenmenschliche Konflikte zwischen den Insassen, die Hauptfigur ins Gefängnis gebracht hat, und ihr selbst erwartet habe, gab es davon irgendwie ... nichts. Also doch, schon, aber alles ohne wirkliche hohe Einsätze, bzw. las es sich nie, als würde es um viel gehen, und wann immer der Plot so richtig am laufen zu sein scheint, kommt plötzlich Beziehungsdrama dazwischen.
Das Ende könnte vermutlich spannend sein, aber für so ein kurzes Buch ist es mir auch zu dramatisch, weil ich mit den Figuren in der Zeit leider gar nicht warm geworden bin, und insgesamt bin ich nach dem Beenden hauptsächlich froh, dass es vorbei ist. Leider, denn ich glaube da sind wirklich richtig gute Ideen im Buch, nur das Setting hätte in meinen Augen wirklich stärker sein müssen, ebenso wie die Interaktionen der Figuren mit eben diesem Setting.
Ich meine, komm schon, Hauptfigur hat einen Bruder, der sie wie Dreck behandelt, für den sie aber ihr Leben geben würde? Wirklich? Hätte er nicht wenigstens einmal nett sein können, bevor dann rauskommt, dass das alles nur ein Missverständnis ist? Wie kommt es, das sie ihn an keiner Stelle irgendwie auch doof findet, während er so zu ihr ist?
Aber auch wenn ich der Meinung war, sie hätte ihn einfach verrotten lassen sollen, finde ich dass das als Anfang für eine Geschichte gut gewählt war. Hatte zwar auch das Gefühl, dass die Hauptfigur da ein wenig mehr Fragen hätte stellen können (sie weigert sich, was zu machen, und plötzlich ist ihr Bruder im Knast und die Leute helfen ihr nur, ihn wiederzukriegen, wenn sie die Sache macht? Seems very convenient to me), aber an sich gute Idee.
Leider geht es danach dann ganz schnell Bergab, denn wo ich auch auf Intrigen gehofft hatte, und wirkliche zwischenmenschliche Konflikte zwischen den Insassen, die Hauptfigur ins Gefängnis gebracht hat, und ihr selbst erwartet habe, gab es davon irgendwie ... nichts. Also doch, schon, aber alles ohne wirkliche hohe Einsätze, bzw. las es sich nie, als würde es um viel gehen, und wann immer der Plot so richtig am laufen zu sein scheint, kommt plötzlich Beziehungsdrama dazwischen.
Das Ende könnte vermutlich spannend sein, aber für so ein kurzes Buch ist es mir auch zu dramatisch, weil ich mit den Figuren in der Zeit leider gar nicht warm geworden bin, und insgesamt bin ich nach dem Beenden hauptsächlich froh, dass es vorbei ist. Leider, denn ich glaube da sind wirklich richtig gute Ideen im Buch, nur das Setting hätte in meinen Augen wirklich stärker sein müssen, ebenso wie die Interaktionen der Figuren mit eben diesem Setting.