Spannende Dystopie mit interessanten Charakteren
Worum geht’s?
Für Raven zählt nur das Überleben ihres kleinen Bruders, der nach dem Tod ihrer Eltern nur noch sie hat. Als er dann jedoch verhaftet und ins staatliche Gefängnis von Dividium, Endlock, gebracht wird, muss auch sie sich inhaftieren lassen – denn dort werden die Insassen bis zum Tode gejagt, und die einzige Überlebenschance der beiden besteht aus einem halsbrecherischen Fluchtplan und der Unterstützung eines Wärters, der Ravens Herz verdächtig schneller schlagen lässt.
Meine Meinung:
Diese Geschichte hat mich tatsächlich sehr positiv überrascht, da mich das Versprechen einer Mischung aus Tribute von Panem und Powerless ehrlich gesagt ein bisschen skeptisch gemacht hat. Die Umsetzung war dann jedoch überraschend packend, weshalb ich ziemlich schnell mitten im Geschehen war und das Buch beim Lesen kaum aus der Hand legen wollte.
Der Spannungsbogen hat in meinen Augen dabei den Großteil meiner Begeisterung getragen, da ich mich beim Lesen nie gelangweilt und mich außerdem weder an Längen, noch an unlogischen oder verwirrenden Stellen gestört habe. Darüber hinaus hat mir der Schreibstil wirklich gut gefallen, was insbesondere bei einem Debütroman immer ein besonders gutes Zeichen ist.
Mit Protagonistin Raven wusste ich zu Beginn der Geschichte noch nicht wirklich viel anzufangen, was in meinen Augen vor allem daran gelegen hat, dass sie niemanden so wirklich an sich heran lassen wollte, was man beim Lesen gemerkt hat. Im Verlauf der Handlung habe ich sie dann aber durchaus gerne begleitet, zumal ich sehr positiv davon überrascht wurde, dass sie als Heldin nicht auf magische Weise sämtlichen Gefahren entkommen konnte, sondern dabei durchaus auf Hilfe angewiesen war.
Auch die übrigen Charaktere ihrer kleinen Gruppe in Endlock habe ich mit der Zeit ins Herz geschlossen, weshalb ich nicht von allen Plotttwists begeistert war. Die Schockmomente haben zwar die Spannung hoch gehalten, ich hätte es aber tatsächlich eher begrüßt, wenn die Gruppendynamik noch ein wenig vertiefter behandelt worden wäre und so auch andere Figuren die Chance bekommen hätten, sich weiter zu entwickeln.
Mein einziger wirklicher Kritikpunkt bezieht sich allerdings weniger auf die Nebenfiguren als auf die Liebesgeschichte zwischen Raven und Aufseher Vale. Seine Figur fand ich zwar grundsätzlich unglaublich spannend und innerhalb der Geschichte auch sehr gut platziert, seine Gefühle für Raven waren aber meiner Meinung nach zu heftig und zu schnell da, als das ich sie hätte ernst nehmen können. Ravens Skepsis war in dieser Hinsicht meiner Meinung nach wesentlich glaubhafter und deutlich authentischer als Vale, was es mir leider schwer gemacht hat, diesen Handlungsstrang wirklich zu mögen.
Fazit:
Auch wenn ich nicht ganz nachvollziehen kann, warum Vale so instant verliebt war, fand ich die Geschichte insgesamt unglaublich gut gemacht. Ich hatte beim Lesen wirklich Spaß und bin schon jetzt wahnsinnig gespannt darauf, wie es in Band zwei der Reihe weitergeht.
Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.
Für Raven zählt nur das Überleben ihres kleinen Bruders, der nach dem Tod ihrer Eltern nur noch sie hat. Als er dann jedoch verhaftet und ins staatliche Gefängnis von Dividium, Endlock, gebracht wird, muss auch sie sich inhaftieren lassen – denn dort werden die Insassen bis zum Tode gejagt, und die einzige Überlebenschance der beiden besteht aus einem halsbrecherischen Fluchtplan und der Unterstützung eines Wärters, der Ravens Herz verdächtig schneller schlagen lässt.
Meine Meinung:
Diese Geschichte hat mich tatsächlich sehr positiv überrascht, da mich das Versprechen einer Mischung aus Tribute von Panem und Powerless ehrlich gesagt ein bisschen skeptisch gemacht hat. Die Umsetzung war dann jedoch überraschend packend, weshalb ich ziemlich schnell mitten im Geschehen war und das Buch beim Lesen kaum aus der Hand legen wollte.
Der Spannungsbogen hat in meinen Augen dabei den Großteil meiner Begeisterung getragen, da ich mich beim Lesen nie gelangweilt und mich außerdem weder an Längen, noch an unlogischen oder verwirrenden Stellen gestört habe. Darüber hinaus hat mir der Schreibstil wirklich gut gefallen, was insbesondere bei einem Debütroman immer ein besonders gutes Zeichen ist.
Mit Protagonistin Raven wusste ich zu Beginn der Geschichte noch nicht wirklich viel anzufangen, was in meinen Augen vor allem daran gelegen hat, dass sie niemanden so wirklich an sich heran lassen wollte, was man beim Lesen gemerkt hat. Im Verlauf der Handlung habe ich sie dann aber durchaus gerne begleitet, zumal ich sehr positiv davon überrascht wurde, dass sie als Heldin nicht auf magische Weise sämtlichen Gefahren entkommen konnte, sondern dabei durchaus auf Hilfe angewiesen war.
Auch die übrigen Charaktere ihrer kleinen Gruppe in Endlock habe ich mit der Zeit ins Herz geschlossen, weshalb ich nicht von allen Plotttwists begeistert war. Die Schockmomente haben zwar die Spannung hoch gehalten, ich hätte es aber tatsächlich eher begrüßt, wenn die Gruppendynamik noch ein wenig vertiefter behandelt worden wäre und so auch andere Figuren die Chance bekommen hätten, sich weiter zu entwickeln.
Mein einziger wirklicher Kritikpunkt bezieht sich allerdings weniger auf die Nebenfiguren als auf die Liebesgeschichte zwischen Raven und Aufseher Vale. Seine Figur fand ich zwar grundsätzlich unglaublich spannend und innerhalb der Geschichte auch sehr gut platziert, seine Gefühle für Raven waren aber meiner Meinung nach zu heftig und zu schnell da, als das ich sie hätte ernst nehmen können. Ravens Skepsis war in dieser Hinsicht meiner Meinung nach wesentlich glaubhafter und deutlich authentischer als Vale, was es mir leider schwer gemacht hat, diesen Handlungsstrang wirklich zu mögen.
Fazit:
Auch wenn ich nicht ganz nachvollziehen kann, warum Vale so instant verliebt war, fand ich die Geschichte insgesamt unglaublich gut gemacht. Ich hatte beim Lesen wirklich Spaß und bin schon jetzt wahnsinnig gespannt darauf, wie es in Band zwei der Reihe weitergeht.
Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.