Spannende Idee mit einigen Schwächen
To Cage a Wild Bird hat eine wirklich spannende Grundidee und ein Setting, das mich sofort neugierig gemacht hat. Dystopische Geschichten mag ich grundsätzlich sehr gerne, und die Vorstellung einer Gesellschaft, in der Gefangene zur Unterhaltung der Oberschicht gejagt werden, ist düster, brutal und eigentlich perfekt für eine packende Story. Auch Ravens Motivation, sich selbst ins Gefängnis einschleusen zu lassen, um ihren Bruder zu retten, fand ich zunächst sehr interessant. Das bietet eigentlich viel Potenzial für Spannung, gefährliche Situationen und moralische Konflikte.
Leider konnte mich die Umsetzung jedoch nicht ganz überzeugen. Über weite Strecken hatte ich das Gefühl, dass zu wenig passiert, wodurch sich die Geschichte teilweise etwas langatmig angefühlt hat. Gerade bei einem so brutalen und gefährlichen Setting hätte ich mir mehr Dynamik und Spannung gewünscht. Ein weiterer Punkt waren für mich einige Logiklöcher, die mich beim Lesen immer wieder aus der Geschichte herausgebracht haben. Manche Entwicklungen oder Entscheidungen wirkten für mich nicht ganz nachvollziehbar, wodurch es mir schwerfiel, komplett in die Welt einzutauchen. Auch mit den Charakteren bin ich nicht richtig warm geworden. Teilweise wirkten sie auf mich eher unsympathisch oder ich konnte ihre Handlungen nicht ganz nachvollziehen, wodurch die emotionale Bindung für mich etwas gefehlt hat.
Trotzdem hat das Buch auch seine positiven Seiten. Die Grundidee ist wirklich interessant und das dystopische Setting hat definitiv Potenzial. Wer gerne Geschichten mit düsteren Gesellschaftssystemen, Gefängnis-Settings und einer verbotenen Romance liest, könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen.
Für mich persönlich war es insgesamt ein solides Buch mit einer guten Idee, aber einigen Schwächen in der Umsetzung, weshalb ich am Ende bei 3 Sternen gelandet bin.
Leider konnte mich die Umsetzung jedoch nicht ganz überzeugen. Über weite Strecken hatte ich das Gefühl, dass zu wenig passiert, wodurch sich die Geschichte teilweise etwas langatmig angefühlt hat. Gerade bei einem so brutalen und gefährlichen Setting hätte ich mir mehr Dynamik und Spannung gewünscht. Ein weiterer Punkt waren für mich einige Logiklöcher, die mich beim Lesen immer wieder aus der Geschichte herausgebracht haben. Manche Entwicklungen oder Entscheidungen wirkten für mich nicht ganz nachvollziehbar, wodurch es mir schwerfiel, komplett in die Welt einzutauchen. Auch mit den Charakteren bin ich nicht richtig warm geworden. Teilweise wirkten sie auf mich eher unsympathisch oder ich konnte ihre Handlungen nicht ganz nachvollziehen, wodurch die emotionale Bindung für mich etwas gefehlt hat.
Trotzdem hat das Buch auch seine positiven Seiten. Die Grundidee ist wirklich interessant und das dystopische Setting hat definitiv Potenzial. Wer gerne Geschichten mit düsteren Gesellschaftssystemen, Gefängnis-Settings und einer verbotenen Romance liest, könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen.
Für mich persönlich war es insgesamt ein solides Buch mit einer guten Idee, aber einigen Schwächen in der Umsetzung, weshalb ich am Ende bei 3 Sternen gelandet bin.