Wieder Dystopie
! Der erste Teil der Rezension kann geringfügige Spoiler enthalten !
Die Welt von Dividium ist für manche Menschen einfach nicht gemacht. Manche Menschen sind widerspenstig in einer Welt die auf Regeln und Disziplin basiert. Wer dem nicht Folge leistet muss mit dem Endlock oder dem Tod rechnen. So auch Raven...
Es erinnert sehr an an "Shatter me", "Die Tribute von Panem" und "Divergent" - ohne dabei inhaltlich nachzuahmen. Dennoch wird die Atmosphäre toll übermittelt.
Eine Dystopie zu schreiben bringt so manche Fallstricke mit sich. Zum einen eine Welt zu erschaffen, die in sich funktioniert - so etwas ohne Logiklücken aufzubauen ist Komplex. Die Ansätze dieses Worldbuildings sind vorhanden, viel wird jedoch der Fantasie des Lesers überlassen, das muss man mögen.
Auch können Protagonisten schnell zu Superhelden werden, wenn sie, damit der Plot funktioniert, ein wenig zu gut in allem sind.
Das trift leider in meinen Augen auf Raven zu.
Das macht sie abgesehen davon aber nicht zu einer schlechten Protagonistin. Sie ist eigensinnig, beeindruckend und sorgt definitiv dafür, dass man mit ihr mitfiebert. Hierbei erinnert ihr zeitweiser Pessimismus etwas an Katniss. Die Romance mit Vale, Ravens Bund mit ihrem Bruder und zB. Yara sind Ravens emotionale Beziehungen. Durch die größten Teils hinter verschlossenen Türen spielende Handlung, hält sich die Charakteranzahl in Grenzen.
Erzählt wird aus Ravens Ich-Perspektive, das muss man mögen, zuweilen sie dazu neigt, ein wenig überzudramatisieren und sich definitiv nicht unter ihrem Wert zu verkaufen.
Insgesamt gibts von mir 4 von 5 Sternen. Ich habe für mich einige Kritikpunkte - vieles davon ist Meckern auf hohem Niveau -, aber die Gesammtgestaltung überzeugt.
Hierbei handelt es sich um die "Divided Fates" Reihe mit "To cage a wild bird" als Band 1. Ein weiterer Band wird in unbestimmter Zukunft erwartet.
Dieses Buch ist mir Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag über NetGalley zur Verfügung gestellt worden.
Die Welt von Dividium ist für manche Menschen einfach nicht gemacht. Manche Menschen sind widerspenstig in einer Welt die auf Regeln und Disziplin basiert. Wer dem nicht Folge leistet muss mit dem Endlock oder dem Tod rechnen. So auch Raven...
Es erinnert sehr an an "Shatter me", "Die Tribute von Panem" und "Divergent" - ohne dabei inhaltlich nachzuahmen. Dennoch wird die Atmosphäre toll übermittelt.
Eine Dystopie zu schreiben bringt so manche Fallstricke mit sich. Zum einen eine Welt zu erschaffen, die in sich funktioniert - so etwas ohne Logiklücken aufzubauen ist Komplex. Die Ansätze dieses Worldbuildings sind vorhanden, viel wird jedoch der Fantasie des Lesers überlassen, das muss man mögen.
Auch können Protagonisten schnell zu Superhelden werden, wenn sie, damit der Plot funktioniert, ein wenig zu gut in allem sind.
Das trift leider in meinen Augen auf Raven zu.
Das macht sie abgesehen davon aber nicht zu einer schlechten Protagonistin. Sie ist eigensinnig, beeindruckend und sorgt definitiv dafür, dass man mit ihr mitfiebert. Hierbei erinnert ihr zeitweiser Pessimismus etwas an Katniss. Die Romance mit Vale, Ravens Bund mit ihrem Bruder und zB. Yara sind Ravens emotionale Beziehungen. Durch die größten Teils hinter verschlossenen Türen spielende Handlung, hält sich die Charakteranzahl in Grenzen.
Erzählt wird aus Ravens Ich-Perspektive, das muss man mögen, zuweilen sie dazu neigt, ein wenig überzudramatisieren und sich definitiv nicht unter ihrem Wert zu verkaufen.
Insgesamt gibts von mir 4 von 5 Sternen. Ich habe für mich einige Kritikpunkte - vieles davon ist Meckern auf hohem Niveau -, aber die Gesammtgestaltung überzeugt.
Hierbei handelt es sich um die "Divided Fates" Reihe mit "To cage a wild bird" als Band 1. Ein weiterer Band wird in unbestimmter Zukunft erwartet.
Dieses Buch ist mir Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag über NetGalley zur Verfügung gestellt worden.