Sommer in Finnland: mit Mord

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
anygivenbook Avatar

Von

Die Leseprobe hat mich direkt gefesselt – kein müdes Anlesen, keine überflüssigen Umwege. Schon der Prolog knallt rein: Diese helle finnische Sommernacht, so friedlich und schön, und mittendrin ein brutales Verbrechen.
Der Einstieg ist gelungen, wie auch in Band eins wird die Geschichte um den Prolog entfaltet, man bekommt quasi ein paar Brotkrümel und dann geht’s ab.

Das Ermittlerduo hat mich sofort überzeugt, allen voran Leena. Kompetent, sympathisch – aber eben auch menschlich, weil ihr Privatleben nicht einfach ausgeblendet wird. Dazu dieses unverwechselbare finnische Setting – Schären, dichte Wälder, verschlafene kleine Orte. Dieser Einblick nach Finnland hat mich bei Band 1 besonders beeindruckt, fand ich richtig cool und möchte unbedingt mehr!

Das Cover ist okay, jetzt kein Highlight, aber es passt sehr gut zur Geschichte: die stille Seelandschaft mit Bootssteg unter Sommerhimmel wirkt auf den ersten Blick beinahe idyllisch. Genau dieser Kontrast zu Titel und Handlung macht es so wirkungsvoll.

Der erste Teil war mein absolutes Krimi-Highlight 2026. Hat richtig Spaß gemacht! Ich will unbedingt herausfinden, wer Lina ermordet hat und welche Geheimnisse sich hinter dieser trügerischen Idylle verbergen. Und ich möchte Leena Victor unbedingt weiter folgen, denn es gibt noch ein paar lose Enden aus Teil eins, die dringend verbunden werden müssen. Ein Krimi mit jeder Menge Atmosphäre und einem richtig starken Einstieg.
Ich freu mich doll auf Band 2!
Und wer den ersten noch nicht gelesen hat: begebt euch ins weihnachtliche Helsinki und lasst den finnischen Winter auf euch wirken! Weihnachten steht ja schon fast wieder vor der Tür ;)