Von der ersten Seite an fesselnd

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antjep78 Avatar

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WOW - der Prolog von „Tod in heller Sommernacht“ von Lisa Sarah Brandstäter ist so intensiv, dass ich sofort weiterlesen möchte. Wir erfahren, dass Lina auf grausame Weise ermordet wurde. Sofort stellt sich die Frage – warum Lina verfolgt wurde und was auf Krakö geschah? Das Ermittlerteam, um Leena Victor und Sebastian Nyberg, beginnt nicht nur mit der Suche nach dem Täter, sondern ist auch in die Aufarbeitung des familiären Umfeldes der Familie Saarinen involviert. Lisa Sarah Brandstäter schreibt sehr bildhaft, teilweise fast schon brutal in ihrer Direktheit, besonders bei der Beschreibung des Tatorts und des Leichenzustands. Die Perspektivwechsel zwischen der Toten im Prolog und der Ermittlerin Leena Victor in den folgenden Kapiteln halten die Spannung hoch. Besonders Leena ist so nahbar und authentisch beschrieben, dass man sofort eine Verbindung zu ihre aufbaut. Spannend finde ich die Kombination aus klassischem „Whodunit“-Fall und dem Privatleben der Ermittlerin, deren Beziehung zu Samuel durch den Fall viel Potenzial für weitere Konflikte bietet. Auch die Dynamik zwischen Leena und ihrem Kollegen Sebastian wirkt alles andere als perfekt. Ich möchte das Buch unbedingt lesen, da ich gemeinsam mit den Ermittlern den Fall Stück für Stück lösen möchte. Das Cover wirkt auf den ersten Blick ruhig und beschaulich und gibt die Atmosphäre des Krimis sehr gut wider - quasi wie die Ruhe vor bzw. nach dem Sturm.