Wenn der Waldweg zum Tatort wird

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rosalinda Avatar

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Schon beim ersten Blick auf das Cover war ich sofort gefesselt, denn dieser idyllische Steg, und die friedliche finnische Landschaft, erzeugen in Kombination mit dem Titel eine unheimliche Spannung, die direkt meine Neugier geweckt hat.
Der Einstieg in die Geschichte ist unglaublich packend und zugleich erschütternd, da der Prolog den tödlichen Unfall so unmittelbar und brutal schildert, dass ich beim Lesen richtig die Atemnot und die Panik der jungen Lina gespürt habe.
Lisa Sarah Brandstäter schreibt sehr atmosphärisch und flüssig, wobei ihr der Kontrast zwischen der sommerlichen Leichtigkeit und dem abrupten Grauen besonders gut gelingt. Die Protagonistin Leena Victor erscheint mir als Charakter sehr greifbar und authentisch, da sie nicht nur als professionelle Ermittlerin agiert, sondern auch mit ihrem Privatleben und den Herausforderungen in ihrem Team kämpft, was sie mir sofort sympathisch macht.
Der Spannungsaufbau ist absolut gelungen, denn nach dem schockierenden Prolog folgt ein fließender Übergang zur polizeilichen Ermittlung, bei dem man direkt mitfiebert und sich fragt, wer ein so kaltblütiges Motiv haben könnte.
Von der restlichen Geschichte erwarte ich mir eine tiefgründige Ermittlungsarbeit, bei der Leena und ihr neuer Kollege Sebastian vielleicht doch noch zu einem eingespielten Team zusammenwachsen, während sie hinter die Fassade der scheinbar idyllischen Kleinstadt blicken.
Ich möchte das Buch unbedingt ganz lesen, weil ich wissen muss, was sich hinter der Nachricht auf Linas Handy verbarg, die sie so verstört hat, und warum das harmonische Familienleben ihres Vaters so perfekt und fast schon unnatürlich sauber wirkt.