Ein sehr düsteres Finnland
Tod in heller Sommernacht ist ein atmosphärisch dichter, sehr spannender Krimi, der die Schönheit Finnlands mit seinen dunklen Geheimnissen auf knapp 480 Seiten erzählt.
Die Geschichte packt sofort: der brutale Tod der Studentin Lina wirft viele Fragen auf, und das Ermittlerduo Leena Victor und Sebastian Nyberg führt durch ein Geflecht aus Lügen, verdrängten Wahrheiten und persönlichen Abgründen.
Besonders gelungen ist die Mischung aus finnischem Setting, psychologischer Tiefe und einem Fall, der sich stetig weiter verzweigt. Die Ermittler wirken menschlich, greifbar und tragen ihre eigenen Lasten, was sie umso sympathischer macht. Trotz der vielen Hinweise und Wendungen bleibt die Spannung konstant hoch, und die späte Auflösung überrascht ohne konstruiert zu wirken.
Der Schreibstil ist flüssig, die Landschaftsbeschreibungen mehr als eindrucksvoll, und die düstere Atmosphäre trägt den Roman wirklich bis zur letzten der fast 500 Seiten. Für Fans von skandinavischen Krimis gibt es eine klare Leseempfehlung, zartbesaitet sollte man aber für dieses Buch nicht sein.
Die Geschichte packt sofort: der brutale Tod der Studentin Lina wirft viele Fragen auf, und das Ermittlerduo Leena Victor und Sebastian Nyberg führt durch ein Geflecht aus Lügen, verdrängten Wahrheiten und persönlichen Abgründen.
Besonders gelungen ist die Mischung aus finnischem Setting, psychologischer Tiefe und einem Fall, der sich stetig weiter verzweigt. Die Ermittler wirken menschlich, greifbar und tragen ihre eigenen Lasten, was sie umso sympathischer macht. Trotz der vielen Hinweise und Wendungen bleibt die Spannung konstant hoch, und die späte Auflösung überrascht ohne konstruiert zu wirken.
Der Schreibstil ist flüssig, die Landschaftsbeschreibungen mehr als eindrucksvoll, und die düstere Atmosphäre trägt den Roman wirklich bis zur letzten der fast 500 Seiten. Für Fans von skandinavischen Krimis gibt es eine klare Leseempfehlung, zartbesaitet sollte man aber für dieses Buch nicht sein.