Insgesamt eine sehr gelungene Fortsetzung, die ich sogar noch etwas besser fand als den ersten Teil.

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Der erste Teil der Reihe hat mir schon sehr gut gefallen, umso gespannter war ich auf den zweiten Teil, in dem wir wieder mit Leena ermitteln. Diese mochte ich ja schon von Beginn an, da sie einfach sehr menschlich und sympathisch rüberkommt – bei Hauptfiguren für mich immer ein großer Pluspunkt. Dadurch wollte ich nicht nur wissen, wer hinter den Morden steckt, sondern auch, wie es mit ihr persönlich weitergeht.

Der Schauplatz der Geschichte mit dem kleinen Ferienort, der von den Morden überschattet wird, hat für mich total gut funktioniert. Im Zusammenspiel mit den knackig kurzen Kapiteln war der Lesefluss auch durchgehend sehr hoch- Auch war es mir nicht zu viel Ermittlungsarbeit, da habe ich bei Krimis ja manchmal meine Probleme. Stattdessen spielt das Privatleben von Leena eine sehr gute Nebenrolle, die für mich fast genauso spannend war wie die eigentliche Suche nach dem Mörder. Dadurch hatte die Geschichte für mich eine schöne Balance. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir aber noch mehr Spannung und Tempo gewünscht.

Zusätzlich ist die skandinavische Atmosphäre einfach wieder on point und tut ihr Übriges. Dieses etwas raue, ruhige Setting passt einfach perfekt zur Geschichte und hat für mich wieder einen großen Teil des Charmes ausgemacht.