Ein Buch im Buch – raffiniert gemacht

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
hornita Avatar

Von


Für mich war dieser dritte Band aus der Sue Ryeland der erste und da es einige Rückblicke auf die ersten beiden Fälle gab, hatte ich anfangs etwas Probleme in das Buch hinein zu finden. Dazu kommt der ungewöhnliche Plot, denn es sind eigentlich zwei Kriminalfälle. Es gibt ein Buch im Buch, was ich eine tolle Idee finde und sehr gut umgesetzt ist. Der Autor Eliot Crace arbeitet durch Analogien in seinem Krimi seine Familiengeschichte auf und die Lektorin Sue ermittelt anfangs in Bezug auf den Tod seiner wohlhabenden, despotischen Großmutter vor einigen Jahren. Es hat etwas gebraucht, bis ich mich in diese Verschachtelung reingefunden habe, dann hatte das Ganze durchaus Charme, weil es sehr gut gemacht ist. Das Lesen hat mir Spaß gemacht, vor allem das Buch des Autors fand ich spannend und interessant, es ist im Stil der klassischen Kriminalromane geschrieben und spielt in den 1950er Jahren in Südfrankreich. Am Ende finden beide Fälle eine befriedigende Auflösung. Für mich hat die zweite Hälfte des Buches fünf Sterne verdient, aber aufgrund meine Einstiegsschwierigkeiten vergebe ich in Summe vier Sterne für diesen raffinierten Plot.