Ein raffiniertes Doppelspiel

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cinderella02 Avatar

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Tod zur Teestunde ist der mittlerweile dritte Roman rund um Susan Ryeland und es ist wieder ein ganz klassischer, gut geschriebener, raffinierter und spannender Band geworden. Susan kehrt nach London zurück um als Lektorin einen jungen Autor zu unterstützen der sich an die Fertigstellung des letzten Atticus Pünd Krimis begeben hat. Interessant ist wieder wie der Autor Anthony Horowitz es geschafft hat die zwei Fälle, den Atticus Pünd Krimi und die Ermordung des jungen Autors, geschickt verwoben niedergeschrieben hat, denn die beiden Fälle gehen Hand in Hand - quasi ein doppeltes Krimi-Vergnügen! Dumm nur für Eliot Crace das in dem Pünd-Krimi auch seine eigene Familiengeschichte eine vermeindliche Rolle spielt und er durch die Beschäftigung mit dem Fall und der Überzeugung das es damals als Hintergrund einen echten Mord gab, den an seiner Großmutter, und er draufhin leider sein Leben lassen muss. Aber Susan gibt nicht auf (wäre auch nicht gut, immerhin gerät sie selbst unter Verdacht) und macht sich daran für Klärung zu sorgen.
Ein tolles Buch, sehr zu empfehlen!