Erzählerisch so dicht wie ein Wespennest

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wolfram Avatar

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Das erste Opfer des Buches lernen wir erstaunlich gut kennen.
Ole erwacht in einem dunklen Raum, äußerlich unverletzt, jedoch mit Gedächtnislücken und höllischen Kopfschmerzen.
Gerade, als er so halb wieder zu sich kommt und sich gedanklich sortiert, kommt sein Mörder herein und verprügelt ihn aufs Brutalste. "In einem Moment ungewöhnlicher Klarheit akzeptierte Ole sein Ende."

Freddi, der Wespenexperte, der zu einer Scheune gerufen wird, um ein paar Wespen zu entfernen, staunt nicht schlecht, als die Scheune gefüllt ist mit unzähligen, gereizten Wespen - und dem typische Aasgeruch, der auf nichts Gutes schließen lässt.

Der dritte Erzählstrang ist natürlich von Kommissar Tom, der zum Ort des Verbrechens gerufen wird.

Soviel nichts Neues in der Thriller-Szene. "Todesstich" ist aber erzählerisch sehr dicht und spannend, ohne gleich alle Schubladen der "künstlichen Spannungsmache" zu öffnen.
Wespen als Mordwerkzeug zu verwenden ist auch erfrischend genug, um "nicht einen weiteren Thriller nach Schema-F" zu erwarten, sondern etwas Neues.