Tödliches Summen 🐝

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rosalinda Avatar

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Schon nach den ersten Seiten dieses Thrillers war ich völlig gefesselt, was vor allem an dem grandios inszenierten Kontrast zwischen der idyllischen Sommerhitze am Rhein und dem abgrundtiefen Grauen liegt, das Chris Meyer hier wieder von der Leine lässt.
Der Einstieg ist auf jeden Fall nichts für schwache Nerven, denn man erlebt hautnah mit, wie ein völlig wehrloser Mann in einem fensterlosen Raum von einem maskierten, absolut empathielosen Schläger methodisch und ohne ein einziges Wort fast zu Tode geprügelt wird. Chris Meyer trifft mit seinem Schreibstil genau den richtigen Ton, da er völlig unaufgeregt, präzise und fast schon kühl daherkommt, was das Grauen in dieser verlassenen Scheune umso drastischer wirken lässt. Besonders faszinierend fand ich die Nebenfigur des Insektenkenners Freddi Wenner, der mit seiner Leidenschaft für Wespen einen tollen Gegenpol bildet, während das BKA-Team um Tom Bachmann sofort professionell agiert, wobei mich der Moment, als Ira in der brütenden Hitze durch einen Wespenstich plötzlich kollabiert, richtig kalt erwischt hat.
Ich frage mich, wie die Entführung vom Anfang mit der verstümmelten Leiche in der Scheune zusammenhängt und wer der Täter ist, der die Insekten offenbar so gezielt nutzt.