Spannend mit Aussetzern
Melanie (Mel) Tillman und Chloe Harper verbindet ein tödliches Geheimnis und eine ebenso geheime Liebe. Ihr gemeinsames Leben wird jedoch drei Jahre nach einem Todesfall, den die beiden Mädchen vertuschen, getrennt. Chloe verschwindet spurlos und Mel wird Privatdetektivin. Ihre beiden Leben verlaufen sechs Jahre separat, bis die Ermittlerin den Auftrag bekommt Chloe aufzuspüren. Deren Vater ist unheilbar erkrankt und möchte seine Tochter nochmals wiedersehen. Die brillante Detektivin findet die Verschollene Tochter in der Wildnis von Kanada und dann geht alles schief und die Vergangenheit scheint ihrer beiden Leben wieder einzuholen.
Die Autorin Tess Sharpe erzählt die Geschichten in ungezählten Zeitsprüngen beginnend mit der Geburtstagsfeier zum sechzehnten Geburtstag von Chloe und dem Notwehrmord. Dadurch wird die Geschichte der beiden jungen Frauen wie in Puzzleteilen zusammengesetzt und zu einem Ganzen geformt. Ein zusätzlicher Erzählstrang erklärt weshalb sich Chloe in die Wildnis zurückziehen musste. Die kriminelle Politikerfamilie tritt in teils skurrilen Szenen auf und es erklären sich erst recht spät die Hintergründe ihrer Suche nach dem Mädchen.
Die Dramatik der Geschichte leidet meiner Ansicht aber durch die vielen Unterbrechungen in der Erzählung. Die Spannung baut sich auf, wird unterbrochen, ein neuer Erzählstrang wird aufgebaut und ein alter beendet etc und lässt die Spannung mehrmals versanden.
Die beiden Mädchen sind sich durch die lange Zeit der Trennung in ihrer Beziehung etwas entfremdet, kommen sich aber bald wieder (auch persönlich) nahe. Wie sich eine junge Frau in der Wildnis eine Blockhütte bauen und zahlreiche Fallen bauen kann wirkt etwas hergeholt, aber letztlich hat sie ja einige Jahre Zeit. Schwieriger ist zu erklären wie sie zu Bargeld kommt, da sie ihre Konten nicht angreifen kann. So gibt es einige Ungereimtheiten, die aber die Handlung letztlich weitertreiben. Wie sonst hätte man Chloe sonst entdecken können?
Für alle die eine Krimipuzzle zusammensetzen und gleichzeitig eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Frauen erblühen sehen wollen eine gute Wahl. Die Zeitebenen springen ständig, was den Lesefluss beeinträchtigt und den Spannungsbogen oftmals wieder auflöst.
Die Autorin Tess Sharpe erzählt die Geschichten in ungezählten Zeitsprüngen beginnend mit der Geburtstagsfeier zum sechzehnten Geburtstag von Chloe und dem Notwehrmord. Dadurch wird die Geschichte der beiden jungen Frauen wie in Puzzleteilen zusammengesetzt und zu einem Ganzen geformt. Ein zusätzlicher Erzählstrang erklärt weshalb sich Chloe in die Wildnis zurückziehen musste. Die kriminelle Politikerfamilie tritt in teils skurrilen Szenen auf und es erklären sich erst recht spät die Hintergründe ihrer Suche nach dem Mädchen.
Die Dramatik der Geschichte leidet meiner Ansicht aber durch die vielen Unterbrechungen in der Erzählung. Die Spannung baut sich auf, wird unterbrochen, ein neuer Erzählstrang wird aufgebaut und ein alter beendet etc und lässt die Spannung mehrmals versanden.
Die beiden Mädchen sind sich durch die lange Zeit der Trennung in ihrer Beziehung etwas entfremdet, kommen sich aber bald wieder (auch persönlich) nahe. Wie sich eine junge Frau in der Wildnis eine Blockhütte bauen und zahlreiche Fallen bauen kann wirkt etwas hergeholt, aber letztlich hat sie ja einige Jahre Zeit. Schwieriger ist zu erklären wie sie zu Bargeld kommt, da sie ihre Konten nicht angreifen kann. So gibt es einige Ungereimtheiten, die aber die Handlung letztlich weitertreiben. Wie sonst hätte man Chloe sonst entdecken können?
Für alle die eine Krimipuzzle zusammensetzen und gleichzeitig eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Frauen erblühen sehen wollen eine gute Wahl. Die Zeitebenen springen ständig, was den Lesefluss beeinträchtigt und den Spannungsbogen oftmals wieder auflöst.