Zu viel gewollt

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usto Avatar

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In "tödliche Freundinnen" versucht sich Tess Sharpe an einer Mischung aus Liebesgeschichte und Thriller. Der Anfang baut wirklich Spannung auf. Leider konzentriert sich die Autorin im Laufe des Buches häufig auf die Gefühle und die Lovestory der beiden Hauptpersonen Chloe und Mel, sodass der Thrill deutlich leidet. Insgesamt sind die Charaktereigenschaften der Charaktere nach Geschlecht sehr einseitig: Die Frauen sind schlau, beschützend und mehr oder weniger auf der "guten" Seite. Die Männer sind brutal, furchteinflößend und eher dumm. Das fördert auch nicht gerade die Spannung, besonders da einige Ereignisse nacheinander aus dem Blickwinkel verschiedener Personen mehrfach betrachtet werden. Daher verdient das Buch meines Erachtens das Genre Thriller nicht und sollte besser als spannende Liebesgeschichte verkauft werden.