Der perfekte Köder um sofort weiterlesen zu wollen!
Wenn die Immobiliensuche zum Wahnsinn wird. Als jemand, der die drückende Atmosphäre von D.C. und den fast schon pathologischen Wunsch nach dem „perfekten Zuhause“ kennt, hat mich der Einstieg sofort gepackt.
Die Geschichte wirft uns direkt in das Leben von Margo, einer Frau, die nach elf gescheiterten Geboten auf einem völlig überhitzten Immobilienmarkt am Rande der Verzweiflung steht. Als sie von einem Haus hört, das noch nicht offiziell gelistet ist, setzt ihr Verstand aus. Zusammen mit ihrem eher risikoscheuen Ehemann Ian begibt sie sich auf eine Besichtigung, die eigentlich keine ist – und landet prompt auf Knien im nassen Gras des fremden Gartens, um durch Küchenfenster zu spähen.
Kashino fängt den „Hunger“ nach Status und Sicherheit unglaublich gut ein. Margo ist keine klassisch sympathische Heldin; sie ist besessen, getrieben von ihrer biologischen Uhr („Kein Haus, kein Baby“) und ihrem Drang, den sozialen Aufstieg zu zementieren. Diese Mischung aus Verzweiflung und Arroganz macht sie für mich zu einer faszinierenden, wenn auch anstrengenden Protagonistin.
Die Sprache ist modern, direkt und bissig. Besonders die Beschreibungen der klaustrophobischen Wohnung im Gegensatz zum „Paradies“ in Grovemont haben bei mir Bilder im Kopf erzeugt, die sofort eine unbehagliche Spannung aufbauten.
Es ist kein Blut geflossen, aber als Margo im Garten fast erwischt wird und sich Ausreden zurechtlegt, spürte ich dieses Ziehen in der Magengrube. Man merkt: Hier wird jemand für den Traum vom Haus über Leichen gehen – metaphorisch oder vielleicht auch ganz real.
Die Leseprobe ist ein perfekter Köder. Sie etabliert eine Protagonistin, deren moralischer Kompass bereits gefährlich schwankt, lange bevor der eigentliche Thriller-Teil vermutlich richtig losgeht. Wer wissen will, wie weit eine Frau geht, wenn sie das Gefühl hat, dass ihr das Leben die „perfekte Zukunft“ schuldet, sollte dieses Buch definitiv auf die Liste setzen. Ich für meinen Teil will jetzt unbedingt wissen, welcher „spitze Haken“ sich hinter der Carrara-Marmor-Kücheninsel verbirgt.
Die Geschichte wirft uns direkt in das Leben von Margo, einer Frau, die nach elf gescheiterten Geboten auf einem völlig überhitzten Immobilienmarkt am Rande der Verzweiflung steht. Als sie von einem Haus hört, das noch nicht offiziell gelistet ist, setzt ihr Verstand aus. Zusammen mit ihrem eher risikoscheuen Ehemann Ian begibt sie sich auf eine Besichtigung, die eigentlich keine ist – und landet prompt auf Knien im nassen Gras des fremden Gartens, um durch Küchenfenster zu spähen.
Kashino fängt den „Hunger“ nach Status und Sicherheit unglaublich gut ein. Margo ist keine klassisch sympathische Heldin; sie ist besessen, getrieben von ihrer biologischen Uhr („Kein Haus, kein Baby“) und ihrem Drang, den sozialen Aufstieg zu zementieren. Diese Mischung aus Verzweiflung und Arroganz macht sie für mich zu einer faszinierenden, wenn auch anstrengenden Protagonistin.
Die Sprache ist modern, direkt und bissig. Besonders die Beschreibungen der klaustrophobischen Wohnung im Gegensatz zum „Paradies“ in Grovemont haben bei mir Bilder im Kopf erzeugt, die sofort eine unbehagliche Spannung aufbauten.
Es ist kein Blut geflossen, aber als Margo im Garten fast erwischt wird und sich Ausreden zurechtlegt, spürte ich dieses Ziehen in der Magengrube. Man merkt: Hier wird jemand für den Traum vom Haus über Leichen gehen – metaphorisch oder vielleicht auch ganz real.
Die Leseprobe ist ein perfekter Köder. Sie etabliert eine Protagonistin, deren moralischer Kompass bereits gefährlich schwankt, lange bevor der eigentliche Thriller-Teil vermutlich richtig losgeht. Wer wissen will, wie weit eine Frau geht, wenn sie das Gefühl hat, dass ihr das Leben die „perfekte Zukunft“ schuldet, sollte dieses Buch definitiv auf die Liste setzen. Ich für meinen Teil will jetzt unbedingt wissen, welcher „spitze Haken“ sich hinter der Carrara-Marmor-Kücheninsel verbirgt.