Ein verstörend guter Einstieg
Die Leseprobe startet direkt mit einer spannenden Ausgangssituation: Margo glaubt, ihr Traumhaus gefunden zu haben – und schnell wird klar, dass sie bereit ist, dafür Grenzen zu überschreiten. Der Druck durch unerfüllten Kinderwunsch und die zermürbende Immobiliensuche ist nachvollziehbar dargestellt, gleichzeitig wirkt Margo von Beginn an leicht unheimlich. Ihr Verhalten ist nicht eindeutig richtig oder falsch, aber definitiv beunruhigend.
Besonders gelungen fand ich die Ich-Perspektive, durch die Margos Gedanken und Rechtfertigungen nahbar bleiben, auch wenn man ihre Entscheidungen kritisch sieht. Der Schreibstil ist flott, stellenweise trocken-humorig und sehr fesselnd, was den psychologischen Aspekt zusätzlich verstärkt. Dass sich hier ein deutlicher Abgrund auftut, wird früh angedeutet, ohne zu viel vorwegzunehmen.
Insgesamt macht die Leseprobe neugierig auf einen Psychothriller, der mit Alltagsrealität, moralischen Grauzonen und einer zunehmend unzuverlässigen Protagonistin spielt. Ein Einstieg, der Spannung aufbaut und Lust auf mehr macht.
Besonders gelungen fand ich die Ich-Perspektive, durch die Margos Gedanken und Rechtfertigungen nahbar bleiben, auch wenn man ihre Entscheidungen kritisch sieht. Der Schreibstil ist flott, stellenweise trocken-humorig und sehr fesselnd, was den psychologischen Aspekt zusätzlich verstärkt. Dass sich hier ein deutlicher Abgrund auftut, wird früh angedeutet, ohne zu viel vorwegzunehmen.
Insgesamt macht die Leseprobe neugierig auf einen Psychothriller, der mit Alltagsrealität, moralischen Grauzonen und einer zunehmend unzuverlässigen Protagonistin spielt. Ein Einstieg, der Spannung aufbaut und Lust auf mehr macht.