Packend
Schon der Einstieg in Tödliches Angebot ist beklemmend und zugleich faszinierend. Marisa Kashino stellt mit Margo eine Protagonistin vor, deren Wunsch nach einem größeren Zuhause zunächst nachvollziehbar wirkt – fast alltäglich. Doch sehr schnell wird klar, dass sich hinter diesem Wunsch eine gefährliche Besessenheit verbirgt. Genau dieser schleichende Übergang von Normalität zu Skrupellosigkeit macht den Reiz der Geschichte aus.
Margo ist eine Figur, die irritiert und gleichzeitig fesselt. Ihre Gedanken sind klar, zielgerichtet und erschreckend logisch. Während man anfangs noch mit ihr mitfühlt, überschreitet sie zunehmend moralische Grenzen – und dennoch bleibt sie als Figur faszinierend. Der Roman spielt gekonnt mit der Frage, wie weit man für das eigene Glück gehen darf und wie leicht sich Selbstrechtfertigung in Grausamkeit verwandeln kann.
Margo ist eine Figur, die irritiert und gleichzeitig fesselt. Ihre Gedanken sind klar, zielgerichtet und erschreckend logisch. Während man anfangs noch mit ihr mitfühlt, überschreitet sie zunehmend moralische Grenzen – und dennoch bleibt sie als Figur faszinierend. Der Roman spielt gekonnt mit der Frage, wie weit man für das eigene Glück gehen darf und wie leicht sich Selbstrechtfertigung in Grausamkeit verwandeln kann.