Einfach nicht nachvollziehbar
„Sie werden Margo lieben“ hieß es in der Zusammenfassung und genau deswegen wollte ich dem Roman eine Chance geben. Denn nichts nervt mich als Leser mehr, wenn die Protagonistin moralisch verwerfliche Dinge tut und dabei sehr unsympathisch ist. Dass sie hier irgendwie die Leser für sich gewinnen könnte, fand ich spannend, da mich dieser Zwiespalt an „Breaking Bad“ erinnert hätte, wo ich mich dabei ertappt habe, für den Bösen die Daumen zu drücken.
Leider wurde in diesem Roman aber viel mehr versprochen als letztendlich geliefert wurde. Ich habe gewartet und gewartet, wann es denn endlich so weit sei, dass sie sympathisch wird und ich mich auf ihre Seite schlagen sehe. Aber zu keinem einzigen Zeitpunkt war ich auch nur ansatzweise mit dem Gedanken konfrontiert, dass ihre Denkweise und Taten nachvollziehbar wären.
Ihre Handlungsweisen biegen so ins Abstruse ab und die Geschichte wird immer unrealistischer und verbissener, dass es schwierig war, der Autorin die Entwicklung abzukaufen.
Leider wurde in diesem Roman aber viel mehr versprochen als letztendlich geliefert wurde. Ich habe gewartet und gewartet, wann es denn endlich so weit sei, dass sie sympathisch wird und ich mich auf ihre Seite schlagen sehe. Aber zu keinem einzigen Zeitpunkt war ich auch nur ansatzweise mit dem Gedanken konfrontiert, dass ihre Denkweise und Taten nachvollziehbar wären.
Ihre Handlungsweisen biegen so ins Abstruse ab und die Geschichte wird immer unrealistischer und verbissener, dass es schwierig war, der Autorin die Entwicklung abzukaufen.