Glanzvolle Fassade, bröckelnder Inhalt
Mit „Tödliches Angebot“ von Marisa Kashino, erschienen im Ullstein Verlag, habe ich mich in ein mir bis dahin komplett fremdes Genre gewagt. Es war mein allererster Thriller und dementsprechend war ich richtig gespannt was mich erwartet.
Inhaltlich dreht sich das Buch um ein Paar, welches auf der Suche nach einem Haus ist. Als sie nach unzähligen misslungenen Geboten schon fast aufgeben wollen, entdecken sie endlich ihr Traumhaus. Ein Haus für das besonders Margo bereit ist Alles zu tun.
Anfangs bin ich mit der Geschichte überhaupt nicht warm geworden und war sogar zwischenzeitlich kurz davor das Buch abzubrechen. Glücklicherweise wurde es in der zweiten Hälfte des Buches deutlich besser und ich habe diese in einem Rutsch gelesen. Die Spannung baut sich zu Beginn eher subtil auf, steigert sich im letzten Drittel der Geschichte jedoch immens. Ich hätte mir hier etwas mehr Gleichgewicht gewünscht und einen längeren Aufbau. Außerdem fand ich die Geschichte insgesamt sehr vorhersehbar und es ist eigentlich nichts passiert womit ich nicht gerechnet habe.
Leider gab es im Buch einige Sätze/Aussagen, die ich sehr kritisch einordne. So wurde von der Protagonistin oft vom „Kolonialstil“ geschwärmt. (S. 10) Ich persönlich finde es problematisch, dass der „Kolonialstil“ hier unkritisch positiv besetzt wird, da er historisch mit Ausbeutung und Unterdrückung verbunden ist.
Darüber hinaus gab es seitens der Protagonistin auch negative und respektlose Äußerungen über Obdachlose (S. 15) oder immer wieder die Aussage über die kleine Penny, die sehr „reif für ihr Alter“ sei (S. 58, S. 89). Solche Aussagen haben mir den Spaß am Buch deutlich genommen. Selbst wenn die Protagonistin bewusst unsympathisch sein sollte, fehlt für mich hier eine klare Einordnung.
Insgesamt ist das Buch okay, aufgrund der letzten Kritikpunkte würde ich aber eher keine Leseempfehlung aussprechen.
Inhaltlich dreht sich das Buch um ein Paar, welches auf der Suche nach einem Haus ist. Als sie nach unzähligen misslungenen Geboten schon fast aufgeben wollen, entdecken sie endlich ihr Traumhaus. Ein Haus für das besonders Margo bereit ist Alles zu tun.
Anfangs bin ich mit der Geschichte überhaupt nicht warm geworden und war sogar zwischenzeitlich kurz davor das Buch abzubrechen. Glücklicherweise wurde es in der zweiten Hälfte des Buches deutlich besser und ich habe diese in einem Rutsch gelesen. Die Spannung baut sich zu Beginn eher subtil auf, steigert sich im letzten Drittel der Geschichte jedoch immens. Ich hätte mir hier etwas mehr Gleichgewicht gewünscht und einen längeren Aufbau. Außerdem fand ich die Geschichte insgesamt sehr vorhersehbar und es ist eigentlich nichts passiert womit ich nicht gerechnet habe.
Leider gab es im Buch einige Sätze/Aussagen, die ich sehr kritisch einordne. So wurde von der Protagonistin oft vom „Kolonialstil“ geschwärmt. (S. 10) Ich persönlich finde es problematisch, dass der „Kolonialstil“ hier unkritisch positiv besetzt wird, da er historisch mit Ausbeutung und Unterdrückung verbunden ist.
Darüber hinaus gab es seitens der Protagonistin auch negative und respektlose Äußerungen über Obdachlose (S. 15) oder immer wieder die Aussage über die kleine Penny, die sehr „reif für ihr Alter“ sei (S. 58, S. 89). Solche Aussagen haben mir den Spaß am Buch deutlich genommen. Selbst wenn die Protagonistin bewusst unsympathisch sein sollte, fehlt für mich hier eine klare Einordnung.
Insgesamt ist das Buch okay, aufgrund der letzten Kritikpunkte würde ich aber eher keine Leseempfehlung aussprechen.