Leicht zu vergessen
"Aber es stimmt, was man über die Entfernung sagt. Ich vermisse Ian. Wenn wir ein Haus mit mehreren Stockwerken haben gelingt es mir vielleicht ihn jeden Tag zu vermissen."
2.5 ★
Hier haben wir einen dieser Romane, die man vergisst, sobald man sie gelesen hat. Es ist wortwörtlich zwei Tage her, dass ich das Buch abgeschlossen habe und mir ist kaum was in Erinnerung geblieben.
Das Hauptproblem liegt denke ich darin, dass es zwischen zwei Genre liegt, aber keines davon überzeugend umsetzt. Für Literatur ist es weder komplex und nuanciert genug, noch folgt es konsequent dem manisch-psychotischen Ansatz, der sich zeigt.
Genauso wenig ist es ein Thriller oder Mystery: letzteres wird erst recht spät eingeführt (und erweist sich letztendlich als irrelevant) und Spannung entsteht erst auf den letzten 30 Seiten.
Thematisch werden Feminismus, Rassismus und natürlich die Immobiliennot angerissen, aber auch dies zu oberflächlich und allgemein, als das es viel Mehrwert bietet.
Und so ist der Roman trotz seines auffallenden Covers und einer spannenden Grundidee am Ende insgesamt völlig farblos.
2.5 ★
Hier haben wir einen dieser Romane, die man vergisst, sobald man sie gelesen hat. Es ist wortwörtlich zwei Tage her, dass ich das Buch abgeschlossen habe und mir ist kaum was in Erinnerung geblieben.
Das Hauptproblem liegt denke ich darin, dass es zwischen zwei Genre liegt, aber keines davon überzeugend umsetzt. Für Literatur ist es weder komplex und nuanciert genug, noch folgt es konsequent dem manisch-psychotischen Ansatz, der sich zeigt.
Genauso wenig ist es ein Thriller oder Mystery: letzteres wird erst recht spät eingeführt (und erweist sich letztendlich als irrelevant) und Spannung entsteht erst auf den letzten 30 Seiten.
Thematisch werden Feminismus, Rassismus und natürlich die Immobiliennot angerissen, aber auch dies zu oberflächlich und allgemein, als das es viel Mehrwert bietet.
Und so ist der Roman trotz seines auffallenden Covers und einer spannenden Grundidee am Ende insgesamt völlig farblos.