Nicht sehr glaubwürdige Story
„Verzweiflung treibt eine Frau dazu, für ihr Traumhaus über Leichen zu gehen.“ Wenn das mal keine Ansage für einen Thriller-Fan ist!
Margo hat einen Plan, der sich durchaus vernünftig anhört. Sie und ihr Mann haben ihr altes Haus verkauft, da es für ihren hoffentlich baldigen Familienzuwachs zu klein ist. Vorübergehend leben sie in einer Mietwohnung, halten aber Ausschau nach ihrem Traumhaus, das sie erfreulicher Weise bald finden. Ab sofort scheint Margo besessen zu sein von diesem Haus, dessen Besitzer sie umgarnt und umschmeichelt. Noch ist die Immobilie nicht öffentlich angeboten, was Margo in die Karten spielt, denn genau dies will und wird sie mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern. In Gedanken ist sie schon dabei, „ihr“ Haus einzurichten, tätigt sogar erste Einkäufe – bis sie ihre Grenzen aufgezeigt bekommt. Was sie allerdings nicht akzeptiert.
„Sie werden Margo lieben, während der Psycho-Thriller jede moralische Grenze sprengt.“ Nun ja, ich mochte Margo von Anfang an nicht sonderlich gut leiden und meine sowieso sehr begrenzte Zuneigung zu ihr wurde zunehmend weniger, je mehr ich von ihrer manipulativen Art wusste.
Positiv hervorheben muss ich allerdings die Sprecherin des Hörbuchs. Rebecca Veil. Ihre warme Stimme und ihr facettenreicher Vortrag, der jedem Charakter seine ganz persönliche Note gibt, macht das Hören trotz der nicht sehr glaubhaften, schon auch lebensfremden Story, dann doch angenehm. Und auch sie ist es, die mich zu den drei Sternen meiner Bewertung veranlasst hat, denn diese Geschichte hat für mich sehr viel weniger verdient, denn…
…die Story gefällt mir nicht sonderlich. Nicht, weil ich ein Moralapostel wäre – dafür lese ich zu viele Thriller und Krimis – sondern weil das Ganze so unwirklich, so abgedreht, fern jeglicher Realität ist. Margo ist wie besessen von genau diesem einen Haus, das sie unbedingt haben muss. Dafür ist sie bereit, ihr gesamtes Umfeld zu belügen, ihre Kontakte – Freunde und Kollegen - in ihr mieses Spiel mit einzubeziehen, ohne dass diese auch nur im Ansatz darüber wüssten. Die Protagonistin ist eine falsche Schlange, ihr heimtückisches Spiel ist ausschließlich eigennützig, sie verfolgt ihr Ziel zum Schaden anderer, von Liebenswürdigkeit keine Spur. Nach Luft schnappe ich eher ob der hanebüchenen Story, die mir präsentiert wird. Diese wird konfuser, je weiter sie fortschreitet. Und gipfelt in ein Ende, das so grausam wie unglaubwürdig ist. Margo ist am Ziel, Verluste jeglicher Art sind mit einkalkuliert. Verstörend an der Geschichte? Alles, vor allem der Schluss.
Margo hat einen Plan, der sich durchaus vernünftig anhört. Sie und ihr Mann haben ihr altes Haus verkauft, da es für ihren hoffentlich baldigen Familienzuwachs zu klein ist. Vorübergehend leben sie in einer Mietwohnung, halten aber Ausschau nach ihrem Traumhaus, das sie erfreulicher Weise bald finden. Ab sofort scheint Margo besessen zu sein von diesem Haus, dessen Besitzer sie umgarnt und umschmeichelt. Noch ist die Immobilie nicht öffentlich angeboten, was Margo in die Karten spielt, denn genau dies will und wird sie mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern. In Gedanken ist sie schon dabei, „ihr“ Haus einzurichten, tätigt sogar erste Einkäufe – bis sie ihre Grenzen aufgezeigt bekommt. Was sie allerdings nicht akzeptiert.
„Sie werden Margo lieben, während der Psycho-Thriller jede moralische Grenze sprengt.“ Nun ja, ich mochte Margo von Anfang an nicht sonderlich gut leiden und meine sowieso sehr begrenzte Zuneigung zu ihr wurde zunehmend weniger, je mehr ich von ihrer manipulativen Art wusste.
Positiv hervorheben muss ich allerdings die Sprecherin des Hörbuchs. Rebecca Veil. Ihre warme Stimme und ihr facettenreicher Vortrag, der jedem Charakter seine ganz persönliche Note gibt, macht das Hören trotz der nicht sehr glaubhaften, schon auch lebensfremden Story, dann doch angenehm. Und auch sie ist es, die mich zu den drei Sternen meiner Bewertung veranlasst hat, denn diese Geschichte hat für mich sehr viel weniger verdient, denn…
…die Story gefällt mir nicht sonderlich. Nicht, weil ich ein Moralapostel wäre – dafür lese ich zu viele Thriller und Krimis – sondern weil das Ganze so unwirklich, so abgedreht, fern jeglicher Realität ist. Margo ist wie besessen von genau diesem einen Haus, das sie unbedingt haben muss. Dafür ist sie bereit, ihr gesamtes Umfeld zu belügen, ihre Kontakte – Freunde und Kollegen - in ihr mieses Spiel mit einzubeziehen, ohne dass diese auch nur im Ansatz darüber wüssten. Die Protagonistin ist eine falsche Schlange, ihr heimtückisches Spiel ist ausschließlich eigennützig, sie verfolgt ihr Ziel zum Schaden anderer, von Liebenswürdigkeit keine Spur. Nach Luft schnappe ich eher ob der hanebüchenen Story, die mir präsentiert wird. Diese wird konfuser, je weiter sie fortschreitet. Und gipfelt in ein Ende, das so grausam wie unglaubwürdig ist. Margo ist am Ziel, Verluste jeglicher Art sind mit einkalkuliert. Verstörend an der Geschichte? Alles, vor allem der Schluss.