Richtig gut!
Tödliches Angebot von Marisa Kashino beginnt auf den ersten Blick ganz harmlos: Die Protagonistin Margo wünscht sich nur eines… ein größeres Zuhause für ihre Familie, weil ihre aktuelle Wohnung kaum Platz bietet und ihre Träume von einem „perfekten Leben“ immer lauter werden. Doch was als nachvollziehbarer Wunsch nach Sicherheit startet, entwickelt sich schnell zu einer verhängnisvollen Obsession, bei der Margo immer skrupelloser wird und moralische Grenzen hinter sich lässt.
Die Stärke dieses Romans liegt für mich darin, wie er mit einem eigentlich alltäglichen Thema spielt, dem Wunsch nach einem besseren Leben und daraus eine vielschichtige, psychologisch verstörende Geschichte macht. Die Entscheidung der Autorin, eine Protagonistin in den Mittelpunkt zu stellen, die zunehmend radikale Schritte geht, sorgt dafür, dass man innerlich immer wieder hin‑ und hergerissen ist zwischen Ablehnung und einem seltsamen Verständnis für ihre Beweggründe. Margos Handlungen wirken zwar oft irrational und extrem, gleichzeitig gelingt es dem Buch, ihre Verzweiflung und den Druck, den sie empfindet, nachvollziehbar darzustellen.
Die Stärke dieses Romans liegt für mich darin, wie er mit einem eigentlich alltäglichen Thema spielt, dem Wunsch nach einem besseren Leben und daraus eine vielschichtige, psychologisch verstörende Geschichte macht. Die Entscheidung der Autorin, eine Protagonistin in den Mittelpunkt zu stellen, die zunehmend radikale Schritte geht, sorgt dafür, dass man innerlich immer wieder hin‑ und hergerissen ist zwischen Ablehnung und einem seltsamen Verständnis für ihre Beweggründe. Margos Handlungen wirken zwar oft irrational und extrem, gleichzeitig gelingt es dem Buch, ihre Verzweiflung und den Druck, den sie empfindet, nachvollziehbar darzustellen.