Tödliches Angebot- Gewinnen um jeden Preis
Margo will unbedingt ein Kind, und die Zeit drängt, die innere Uhr tickt, doch sie und ihr Mann sitzen nach dem lukrativen Verkauf ihres Reihenhauses in einer viel zu kleinen Mietwohnung fest, hier kann und will sie kein Kind bekommen. Es soll in einer guten Gegend aufwachsen, mit guten Schulen und einer netten Nachbarschaft. Doch der Immobilienmarkt ist heiß umkämpft, und jedes Gebot, das sie bisher abgaben, wurde überboten. Dann erfährt Margo von einem Haus, das noch nicht auf dem Markt ist, und sieht ihre Chance auf ihr Traumhaus.
Margo ist absolut besessen, sie will dieses Mal unbedingt gewinnen. Sie schleicht sich in das Leben der Hausbesitzer und verliert nach und nach alle Skrupel, um IHR Haus, ihr neues Zuhause, zu bekommen. Als sie herausfindet, dass ihr Mann sie betrügt, löst sie auch dieses Problem auf ihre eigene Weise.
Ich mochte den Schreibstil der Autorin, diese Normalisierung extremer Handlungen, durch Margo in der Ich-Perspektive erzählt, ist ein echtes Highlight des Buches. Margo rechtfertigt jede ihrer Taten als absolut notwendig und selbstverständlich, egal ob Stalking oder Schlimmeres. Sie beschreibt es mit der Gelassenheit eines Supermarkteinkaufs: „Eier gab’s bei X nicht, also bin ich zu Y gefahren.“
Schon früh im Roman hatte ich den Eindruck, dass Margo eine Soziopathin ist, und dieser Verdacht hat sich mit jeder Seite verstärkt. Sie liebt letztlich nur sich selbst und die Illusion eines perfekten Familienlebens in der perfekten Nachbarschaft. Denn warum nicht einfach eine größere Wohnung in einer anderen Gegend? Dort hätte sich der Traum von einer „richtigen Familie“ ebenso erfüllen lassen. Stattdessen treibt sie ihre Besessenheit bis zum Äußersten: Stalking, Erpressung, Mord, alles nur, um dieses eine Haus zu ergattern. Ihre fehlende Empathie und der totale Mangel an Reue machen sie zu einer faszinierenden, aber eiskalten Figur.
Tödliches Angebot von Marisa Kashino, hat mich fast durchgehend unterhalten, zwar hatte die Story ab und zu die eine etwas langatmige Passage aber im nachhinein empfand ich diese als wichtig um Margos Handlungsweise zu verstehen und immer wenn ich dachte "Das geht nicht gut für dich aus", wurde ich eines besseren belehrt. Ob das auch bis zum Ende so bleibt, müsst ihr selbst herausfinden.
Margo ist absolut besessen, sie will dieses Mal unbedingt gewinnen. Sie schleicht sich in das Leben der Hausbesitzer und verliert nach und nach alle Skrupel, um IHR Haus, ihr neues Zuhause, zu bekommen. Als sie herausfindet, dass ihr Mann sie betrügt, löst sie auch dieses Problem auf ihre eigene Weise.
Ich mochte den Schreibstil der Autorin, diese Normalisierung extremer Handlungen, durch Margo in der Ich-Perspektive erzählt, ist ein echtes Highlight des Buches. Margo rechtfertigt jede ihrer Taten als absolut notwendig und selbstverständlich, egal ob Stalking oder Schlimmeres. Sie beschreibt es mit der Gelassenheit eines Supermarkteinkaufs: „Eier gab’s bei X nicht, also bin ich zu Y gefahren.“
Schon früh im Roman hatte ich den Eindruck, dass Margo eine Soziopathin ist, und dieser Verdacht hat sich mit jeder Seite verstärkt. Sie liebt letztlich nur sich selbst und die Illusion eines perfekten Familienlebens in der perfekten Nachbarschaft. Denn warum nicht einfach eine größere Wohnung in einer anderen Gegend? Dort hätte sich der Traum von einer „richtigen Familie“ ebenso erfüllen lassen. Stattdessen treibt sie ihre Besessenheit bis zum Äußersten: Stalking, Erpressung, Mord, alles nur, um dieses eine Haus zu ergattern. Ihre fehlende Empathie und der totale Mangel an Reue machen sie zu einer faszinierenden, aber eiskalten Figur.
Tödliches Angebot von Marisa Kashino, hat mich fast durchgehend unterhalten, zwar hatte die Story ab und zu die eine etwas langatmige Passage aber im nachhinein empfand ich diese als wichtig um Margos Handlungsweise zu verstehen und immer wenn ich dachte "Das geht nicht gut für dich aus", wurde ich eines besseren belehrt. Ob das auch bis zum Ende so bleibt, müsst ihr selbst herausfinden.