Um jeden Preis
Das Cover ist durch die Farbwahl definitiv auffällig gestaltet. Das im Mittelpunkt der Handlung stehende Haus kommt darauf vor, aber auf eine sehr vereinfachte, abstrakte Weise. Dadurch kann sich jede:r ein eigenes Bild davon machen, was ein Haus zum Traumhaus macht.
Margo hat einen Ehemann, der aus halbwegs gut situierten Verhältnissen stammt und eine nette Familie hat und einen Job im PR-Bereich. Allerdings gehören zu ihrem Lebensentwurf auch ein repräsentatives Haus und ein Kind und bei beiden hinkt sie ihrem selbst gesteckten Zeitplan hinterher. Was Häuser angeht, ist der Markt um Washington sehr angespannt und immer wieder wurden sie und ihr Mann durch höhere Gebote ausgestochen, obwohl sie ihr Limit bis zur Schmerzgrenze erhöht haben. Nun hat sie durch einen Insider-Tipp erfahren, dass ein absolutes Traumhaus bald zum Verkauf steht und versucht zunächst mit Hilfe von Stalking und einer vorgetäuschten Freundschaft zu den Besitzern, dieses Immobilie kaufen zu können, bevor sie offiziell auf den Markt kommt. Als sie damit nicht erfolgreich ist, greift sie zu immer extremeren Methoden, um den Zuschlag für das Haus zu bekommen und steigert sich mehr und mehr in ihre Obsession hinein, was weder gut für ihre Beziehung noch für ihre Arbeit ist.
Mir hat die Geschichte gut gefallen, auch wenn es vielleicht kein klassischer Psychothriller ist. Trotz ihres Wahnsinns konnte ich mich mich gut in Margo hineinversetzen, wie sie sich nach den vielen Misserfolge immer mehr hineinsteigert, nun dieses Haus bekommen wollen. Dabei ist sie dann nicht mehr wirklich vernunftgesteuert und Moral spielt keine Rolle mehr. Wie genau alles ausgeht, war für mich nicht vorhersehbar, dass die Protagonistin am Ende erklärt, warum sie genau so handeln musste, wie sie es getan hat, obwohl es anders eigentlich logischer gewesen wäre, empfand ich als stimmige Abrundung. Auch grundsätzlich empfand ich den Charakter von Margo mit ihrer Familiengeschichte und den damit verbundenen Komplexen als sehr stimmig ausgestaltet. Die Nebenfiguren blieben dagegen etwas blass, aber das war wahrscheinlich auch die Absicht. Der Schreibstil der Autorin war gut verständlich und die Hörbuchsprecherin war zur Geschichte und ihrer Hauptperson passend gewählt. Man konnte sich so von der Story fesseln lassen beim Zuhören.
Margo hat einen Ehemann, der aus halbwegs gut situierten Verhältnissen stammt und eine nette Familie hat und einen Job im PR-Bereich. Allerdings gehören zu ihrem Lebensentwurf auch ein repräsentatives Haus und ein Kind und bei beiden hinkt sie ihrem selbst gesteckten Zeitplan hinterher. Was Häuser angeht, ist der Markt um Washington sehr angespannt und immer wieder wurden sie und ihr Mann durch höhere Gebote ausgestochen, obwohl sie ihr Limit bis zur Schmerzgrenze erhöht haben. Nun hat sie durch einen Insider-Tipp erfahren, dass ein absolutes Traumhaus bald zum Verkauf steht und versucht zunächst mit Hilfe von Stalking und einer vorgetäuschten Freundschaft zu den Besitzern, dieses Immobilie kaufen zu können, bevor sie offiziell auf den Markt kommt. Als sie damit nicht erfolgreich ist, greift sie zu immer extremeren Methoden, um den Zuschlag für das Haus zu bekommen und steigert sich mehr und mehr in ihre Obsession hinein, was weder gut für ihre Beziehung noch für ihre Arbeit ist.
Mir hat die Geschichte gut gefallen, auch wenn es vielleicht kein klassischer Psychothriller ist. Trotz ihres Wahnsinns konnte ich mich mich gut in Margo hineinversetzen, wie sie sich nach den vielen Misserfolge immer mehr hineinsteigert, nun dieses Haus bekommen wollen. Dabei ist sie dann nicht mehr wirklich vernunftgesteuert und Moral spielt keine Rolle mehr. Wie genau alles ausgeht, war für mich nicht vorhersehbar, dass die Protagonistin am Ende erklärt, warum sie genau so handeln musste, wie sie es getan hat, obwohl es anders eigentlich logischer gewesen wäre, empfand ich als stimmige Abrundung. Auch grundsätzlich empfand ich den Charakter von Margo mit ihrer Familiengeschichte und den damit verbundenen Komplexen als sehr stimmig ausgestaltet. Die Nebenfiguren blieben dagegen etwas blass, aber das war wahrscheinlich auch die Absicht. Der Schreibstil der Autorin war gut verständlich und die Hörbuchsprecherin war zur Geschichte und ihrer Hauptperson passend gewählt. Man konnte sich so von der Story fesseln lassen beim Zuhören.