Wenn der Traum vom Eigenheim zur Besessenheit wird
Ich habe „Tödliches Angebot“ als Hörbuch gehört und muss sagen: Die Sprecherleistung war wirklich hervorragend und hat mich durch die Geschichte getragen. Inhaltlich bleibt bei mir allerdings ein gemischter Eindruck zurück:
Eigentlich hatte ich einen klassischen Thriller erwartet, bei dem sich die Spannung langsam aufbaut. Stattdessen begegnet man direkt zu Beginn einer Hauptfigur, die bereits sehr unausgeglichen wirkt. Margo ist von Anfang an extrem fixiert auf den Wunsch, ein bestimmtes Haus zu kaufen und steigert sich dabei in eine regelrechte Obsession hinein.
Was mich besonders irritiert hat: Ihre Prioritäten wirken durchweg fragwürdig. Sie träumt von einem Haus für eine große Familie, obwohl sie bisher kein Kind hat und es offenbar auch Schwierigkeiten gibt, überhaupt schwanger zu werden. Gleichzeitig scheint ihre Beziehung zu ihrem Ehemann alles andere als stabil oder liebevoll zu sein. Im Laufe der Handlung werden diese Probleme immer deutlicher.
Margos Verhalten wurde im Verlauf der Handlung zunehmend extremer: Sie versucht, die Verkäufer zu manipulieren, sucht gezielt ihre Nähe und überschreitet dabei klar Grenzen bis hin zu stalkerähnlichem Verhalten. Parallel vernachlässigt sie sowohl ihren Job als auch ihre Ehe und verliert sich immer weiter in ihrer Besessenheit.
Das größte Problem für mich war, dass ich zu keinem Zeitpunkt eine echte Verbindung zur Hauptfigur aufbauen konnte. Ihre Gedanken und Handlungen blieben für mich durchgehend schwer nachvollziehbar, was dazu führte, dass ich eher distanziert auf die Geschichte geschaut habe. Sympathie? Fehlanzeige.
Erst gegen Ende zog das Tempo an und der Roman entwickelte tatsächlich Thriller-Elemente, inklusive Gänsehaut-Momenten. Das Finale empfand ich als durchaus heftig und überraschend, konnte für mich aber nicht mehr vollständig ausgleichen, wie weit die Figur Margo zuvor bereits ins Extreme und Unsympathische abdriftete.
Unterm Strich fühlte sich das Buch für mich weniger wie ein Thriller an, sondern eher wie ein psychologisch angehauchtes Drama mit einer zunehmend instabilen Hauptfigur, stellenweise fast wie ein „absurd-verrückter Frauenroman“. Spannend wurde es spät, überzeugend leider nicht durchgehend.
Eigentlich hatte ich einen klassischen Thriller erwartet, bei dem sich die Spannung langsam aufbaut. Stattdessen begegnet man direkt zu Beginn einer Hauptfigur, die bereits sehr unausgeglichen wirkt. Margo ist von Anfang an extrem fixiert auf den Wunsch, ein bestimmtes Haus zu kaufen und steigert sich dabei in eine regelrechte Obsession hinein.
Was mich besonders irritiert hat: Ihre Prioritäten wirken durchweg fragwürdig. Sie träumt von einem Haus für eine große Familie, obwohl sie bisher kein Kind hat und es offenbar auch Schwierigkeiten gibt, überhaupt schwanger zu werden. Gleichzeitig scheint ihre Beziehung zu ihrem Ehemann alles andere als stabil oder liebevoll zu sein. Im Laufe der Handlung werden diese Probleme immer deutlicher.
Margos Verhalten wurde im Verlauf der Handlung zunehmend extremer: Sie versucht, die Verkäufer zu manipulieren, sucht gezielt ihre Nähe und überschreitet dabei klar Grenzen bis hin zu stalkerähnlichem Verhalten. Parallel vernachlässigt sie sowohl ihren Job als auch ihre Ehe und verliert sich immer weiter in ihrer Besessenheit.
Das größte Problem für mich war, dass ich zu keinem Zeitpunkt eine echte Verbindung zur Hauptfigur aufbauen konnte. Ihre Gedanken und Handlungen blieben für mich durchgehend schwer nachvollziehbar, was dazu führte, dass ich eher distanziert auf die Geschichte geschaut habe. Sympathie? Fehlanzeige.
Erst gegen Ende zog das Tempo an und der Roman entwickelte tatsächlich Thriller-Elemente, inklusive Gänsehaut-Momenten. Das Finale empfand ich als durchaus heftig und überraschend, konnte für mich aber nicht mehr vollständig ausgleichen, wie weit die Figur Margo zuvor bereits ins Extreme und Unsympathische abdriftete.
Unterm Strich fühlte sich das Buch für mich weniger wie ein Thriller an, sondern eher wie ein psychologisch angehauchtes Drama mit einer zunehmend instabilen Hauptfigur, stellenweise fast wie ein „absurd-verrückter Frauenroman“. Spannend wurde es spät, überzeugend leider nicht durchgehend.