Wenn der Traum zur Obsession wird
In „Tödliches Angebot“ von Marisa Kashino geht es um Margo, die schon lange auf der Suche nach einem Eigenheim für sich und ihren Mann Ian ist. Von einer Bekannten erfährt sie, dass bald eine neue Immobilie inseriert werden soll. Margo verliebt sich in dieses Haus und entwickelt eine Obsession: Sie will um jeden Preis in diesem Haus wohnen, koste es was es wolle.
Als Leser befindet man sich in Margos Kopf und bekommt alles aus ihrer Sicht erzählt. Direkt zu Beginn erfährt Margo von der besagten Traum Immobilie: Ab diesem Punkt drehen sich Margos Gedanken ausschließlich darum, an das Ziel - ihr Traumhaus - zu kommen. Trotzdem wurde es aus meiner Sicht nicht langweilig. Denn sie schreckt vor nichts zurück, was sich schnell an ihren Entscheidungen und Handlungen zeigt, die sich ins Absurde und Skurrile steigern. Ich wollte einfach wissen, wie es weitergeht und Margos Handlungen waren immer für eine Überraschung gut.
Die einzigen Kritikpunkte: Das Ende war ziemlich plötzlich und im Vergleich zum Rest der Geschichte ziemlich schnell abgehandelt. Das fand ich schade, ich finde das Ende hätte mehr Zeit einnehmen können, schließlich hat man (mit Margo zusammen) die ganze Zeit auf diesen Moment hingefiebert.
Zum anderen störe ich mich an der Bezeichnung „Psychothriller“ für den Roman. Die Thriller Elemente sind sehr spärlich - ja, es stirbt zwar jemand - aber für mich war die Geschichte eher Psycho statt Thriller. Mit der Bezeichnung erwartet man irgendwie doch eine etwas andere Geschichte.
Das meine ich gar nicht unbedingt negativ: Die Geschichte hat mir gut gefallen und ich fand sie auch spannend. Aber nicht auf eine wirkliche Thriller Art und Weise. Trotzdem würde ich das Buch weiterempfehlen, vor allem wenn man gerne Geschichten mit weirden und unhinged Protagonisten ließt.
Als Leser befindet man sich in Margos Kopf und bekommt alles aus ihrer Sicht erzählt. Direkt zu Beginn erfährt Margo von der besagten Traum Immobilie: Ab diesem Punkt drehen sich Margos Gedanken ausschließlich darum, an das Ziel - ihr Traumhaus - zu kommen. Trotzdem wurde es aus meiner Sicht nicht langweilig. Denn sie schreckt vor nichts zurück, was sich schnell an ihren Entscheidungen und Handlungen zeigt, die sich ins Absurde und Skurrile steigern. Ich wollte einfach wissen, wie es weitergeht und Margos Handlungen waren immer für eine Überraschung gut.
Die einzigen Kritikpunkte: Das Ende war ziemlich plötzlich und im Vergleich zum Rest der Geschichte ziemlich schnell abgehandelt. Das fand ich schade, ich finde das Ende hätte mehr Zeit einnehmen können, schließlich hat man (mit Margo zusammen) die ganze Zeit auf diesen Moment hingefiebert.
Zum anderen störe ich mich an der Bezeichnung „Psychothriller“ für den Roman. Die Thriller Elemente sind sehr spärlich - ja, es stirbt zwar jemand - aber für mich war die Geschichte eher Psycho statt Thriller. Mit der Bezeichnung erwartet man irgendwie doch eine etwas andere Geschichte.
Das meine ich gar nicht unbedingt negativ: Die Geschichte hat mir gut gefallen und ich fand sie auch spannend. Aber nicht auf eine wirkliche Thriller Art und Weise. Trotzdem würde ich das Buch weiterempfehlen, vor allem wenn man gerne Geschichten mit weirden und unhinged Protagonisten ließt.