Wenn die Haussuche zum Albtraum wird
Wer schon mal auf Haussuche war, kennt das: Man verliebt sich in ein Objekt, und plötzlich ist alles andere zweitrangig. Bei Margo allerdings auch jeder Anstand.
Margo und ihr Mann brauchen dringend mehr Platz. Als sie ihr absolutes Traumhaus findet, ist die Sache für sie entschieden, und zwar noch bevor es überhaupt offiziell inseriert ist. Also nähert sie sich den Besitzern. Zunächst ganz unverdächtig, dann zunehmend aufdringlich und irgendwann ohne jede Skrupel. Ab einem gewissen Punkt gibt es für sie schlicht keinen Rückweg mehr.
Die ganze Geschichte erleben wir nur durch Margos Augen. Wir sind live dabei, wenn sie plant, abwägt und sich alles schönredet, und zwar mit einer Selbstverständlichkeit, die einem kalt den Rücken runterläuft. Margo ist sicher nicht jedermanns Fall. Ich mochte sie trotzdem sehr, obwohl von Anfang an klar ist, dass ihr moralischer Kompass komplett kaputt ist. Dieser Zwiespalt zwischen „Was machst du da bitte?!“ und „Erzähl weiter!“ hat mich bis zur letzten Minute begleitet.
Ein klassischer Psychothriller ist das nicht. Man ahnt recht früh, in welche Richtung es geht, aber das stört überhaupt nicht. Die Spannung kommt hier nicht aus einem großen Twist, sondern daraus, Margo Schritt für Schritt abrutschen zu sehen. Für mich mal etwas wirklich anderes, rund um ein Thema, das kaum alltäglicher sein könnte. Der Schreibstil liest bzw. hört sich angenehm flüssig. Abzug gibt es nur für ein paar Längen, da hätte man ruhig etwas straffen können.
Das Ende hat mich überzeugt, vor allem die eiskalte Art, mit der Margo auf ihr eigenes Handeln blickt. Die wichtigsten Fragen werden beantwortet, ein paar Fäden bleiben aber bewusst lose. Eine Fortsetzung braucht es nicht unbedingt, gelesen bzw. gehört hätte ich sie trotzdem, gern mit noch etwas mehr Pfeffer
Margo und ihr Mann brauchen dringend mehr Platz. Als sie ihr absolutes Traumhaus findet, ist die Sache für sie entschieden, und zwar noch bevor es überhaupt offiziell inseriert ist. Also nähert sie sich den Besitzern. Zunächst ganz unverdächtig, dann zunehmend aufdringlich und irgendwann ohne jede Skrupel. Ab einem gewissen Punkt gibt es für sie schlicht keinen Rückweg mehr.
Die ganze Geschichte erleben wir nur durch Margos Augen. Wir sind live dabei, wenn sie plant, abwägt und sich alles schönredet, und zwar mit einer Selbstverständlichkeit, die einem kalt den Rücken runterläuft. Margo ist sicher nicht jedermanns Fall. Ich mochte sie trotzdem sehr, obwohl von Anfang an klar ist, dass ihr moralischer Kompass komplett kaputt ist. Dieser Zwiespalt zwischen „Was machst du da bitte?!“ und „Erzähl weiter!“ hat mich bis zur letzten Minute begleitet.
Ein klassischer Psychothriller ist das nicht. Man ahnt recht früh, in welche Richtung es geht, aber das stört überhaupt nicht. Die Spannung kommt hier nicht aus einem großen Twist, sondern daraus, Margo Schritt für Schritt abrutschen zu sehen. Für mich mal etwas wirklich anderes, rund um ein Thema, das kaum alltäglicher sein könnte. Der Schreibstil liest bzw. hört sich angenehm flüssig. Abzug gibt es nur für ein paar Längen, da hätte man ruhig etwas straffen können.
Das Ende hat mich überzeugt, vor allem die eiskalte Art, mit der Margo auf ihr eigenes Handeln blickt. Die wichtigsten Fragen werden beantwortet, ein paar Fäden bleiben aber bewusst lose. Eine Fortsetzung braucht es nicht unbedingt, gelesen bzw. gehört hätte ich sie trotzdem, gern mit noch etwas mehr Pfeffer