packender, düsterer Auftakt

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Karin Slaughter beweist bereits im Prolog und dem ersten Kapitel von Tödliches Verderben ihr unvergleichliches Gespür für nervenzerreißende Spannung. Der Einstieg wirft Lesende direkt in ein hochemotionales Chaos: Während die Polizistin Allison Vickery panisch versucht, mit ihrer Tochter zu fliehen, wird sie im eigenen Haus von einem geliebten Menschen niedergeschossen. Gleichzeitig kämpft Emmy Clifton, die frischgebackene Sheriff-Nachfolgerin, auf der Beerdigung ihrer Mutter mit Trauer und dem erdrückenden Erbe ihres Vaters. Als mitten in der idyllischen Kleinstadt Schüsse fallen, kreuzen sich die Wege auf fatale Weise. Die Dynamik zwischen Emmy und ihrer unnahbaren FBI-Schwester Jude verleiht der düsteren Atmosphäre zusätzliche psychologische Tiefe. Slaughter schreibt gewohnt bildhaft, brutal und schnörkellos. Ein absolut fesselnder Teaser, der mit einem schockierenden Cliffhanger endet und süchtig nach mehr macht!