starker Anfang, dann etwas schleppend
Der Anfang der Leseprobe klingt vielversprechend - man fragt sich, was bringt einen Menschen dazu alle Zelte hinter sich abzubrechen und irgendwo neu anzufangen - vor allem wenn es sich bei der Person um eine Polizistin handelt. Danach wechselt die Szenerie zu einer Beerdigung und es kommt einem vor, als läse man eine Familienbiographie. Es werden auf etlichen Seiten unzählige Familienmitglieder aufgeführt mit Hintergründen und Details, bei denen man sich unmöglich alle merken kann und man weiß auch nicht inwieweit das Ganze für den weiteren Verlauf des Buches wichtig ist. Als man wieder zu der eigentlichen Geschichte kommt, ist man jedoch wieder gespannt wie es weiter geht und was im Laufe der Geschichte für Geheinnisse zu Tage treten. Da ich schon viel von Karin Slaughter gelesen habe, weiß ich, dass es auf jeden Fall spannend werden wird.