PsYcho Clan?!
Verrate uns deinen ersten Eindruck über das Buch:
Karin Slaughter fackelt nicht lange und wirft uns direkt mit dem Prolog mitten in die psychologische und physische Gewalt. Der Einstieg sitzt, die Atmosphäre in dieser dörflichen US-Kleinstadt-Inzucht, in der gefühlt jeder zweite Clifton heißt oder mit einem verwandt ist, ist sofort spürbar düster und ungemütlich.
Wie gut gefällt dir das Buchcover, der Schreibstil, der Spannungsaufbau in der Leseprobe und die bisher vorgestellten Charaktere:
Das Cover ist typischer Thriller-Standard, reißt mich nicht vom Hocker, aber erfüllt seinen Zweck. Slaughters Schreibstil ist gewohnt schnörkellos, direkt und verzichtet glücklicherweise auf prätentiöse Beschreibungen. Der Spannungsaufbau im Prolog ist verdammt stark – dieser Countdown bis zu den Schüssen zieht einen sofort rein. Nach dem Cut bricht das Pacing durch das zähe Beerdigungs-Gequatsche und die endlosen Clifton-Verwandtschaftsverhältnisse kurz ein, was den Fluss etwas bremst. Dafür überzeugen die Charaktere: Emmy und ihre Schwester Jude bringen als ungleiches, psychologisch tiefes Ermittler-Duo sofort eine spannende, moralisch komplexe Dynamik mit, die weit weg von flachen Klischees ist.
Was erwartest du von der Geschichte und warum würdest du das Buch gerne weiterlesen:
Ich erwarte hier kein oberflächliches Action-Geplänkel, sondern ein tiefgründiges, düsteres Familiendrama, das psychologisch fundiert aufdröselt, wer Detective Vickery auf dem Gewissen hat. Das Worldbuilding dieser verschworenen Kleinstadt-Strukturen hat Potenzial. Da das Opfer selbst Polizistin war und der Cliffhanger mit der durchbrechenden Decke ein echtes Brett ist, will ich unbedingt wissen, wie substanziell und logisch das emotionale und kriminalistische Geflecht hier seziert wird.
Karin Slaughter fackelt nicht lange und wirft uns direkt mit dem Prolog mitten in die psychologische und physische Gewalt. Der Einstieg sitzt, die Atmosphäre in dieser dörflichen US-Kleinstadt-Inzucht, in der gefühlt jeder zweite Clifton heißt oder mit einem verwandt ist, ist sofort spürbar düster und ungemütlich.
Wie gut gefällt dir das Buchcover, der Schreibstil, der Spannungsaufbau in der Leseprobe und die bisher vorgestellten Charaktere:
Das Cover ist typischer Thriller-Standard, reißt mich nicht vom Hocker, aber erfüllt seinen Zweck. Slaughters Schreibstil ist gewohnt schnörkellos, direkt und verzichtet glücklicherweise auf prätentiöse Beschreibungen. Der Spannungsaufbau im Prolog ist verdammt stark – dieser Countdown bis zu den Schüssen zieht einen sofort rein. Nach dem Cut bricht das Pacing durch das zähe Beerdigungs-Gequatsche und die endlosen Clifton-Verwandtschaftsverhältnisse kurz ein, was den Fluss etwas bremst. Dafür überzeugen die Charaktere: Emmy und ihre Schwester Jude bringen als ungleiches, psychologisch tiefes Ermittler-Duo sofort eine spannende, moralisch komplexe Dynamik mit, die weit weg von flachen Klischees ist.
Was erwartest du von der Geschichte und warum würdest du das Buch gerne weiterlesen:
Ich erwarte hier kein oberflächliches Action-Geplänkel, sondern ein tiefgründiges, düsteres Familiendrama, das psychologisch fundiert aufdröselt, wer Detective Vickery auf dem Gewissen hat. Das Worldbuilding dieser verschworenen Kleinstadt-Strukturen hat Potenzial. Da das Opfer selbst Polizistin war und der Cliffhanger mit der durchbrechenden Decke ein echtes Brett ist, will ich unbedingt wissen, wie substanziell und logisch das emotionale und kriminalistische Geflecht hier seziert wird.